Deutschland

Umfrageergebnis: Grüne haben ähnlich großes Wählerpotenzial wie Union

Laut einer Forsa-Umfrage kann sich die Partei Die Grünen eines Wählerpotenzials erfreuen, was dem der Union entspricht. 38 Prozent der Umfrageteilnehmer könnten sich vorstellen, die Grünen zu wählen, 39 Prozent die Union. Die meisten potenziellen Grünen-Wähler leben im Westen.
Umfrageergebnis: Grüne haben ähnlich großes Wählerpotenzial wie Union Quelle: Reuters © Ralph Orlowski

Das Wählerpotenzial der Grünen ist laut einer Umfrage aktuell annähernd so groß wie das der Union. 38 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland können sich laut dem am Montag veröffentlichten Trendbarometer von RTL und N-TV derzeit vorstellen, die Ökopartei zu wählen. Die Union kommt auf 39 Prozent. Die Umfrage wurde von Forsa zwischen dem 25. und 29. März durchgeführt. Insgesamt 2.504 Befragte nahmen daran teil.

Die Zahl derer, die die Parteien derzeit tatsächlich wählen würden, ist allerdings kleiner: Sie liegt bei den Grünen laut der Forsa-Umfrage bei 20 Prozent, bei der Union bei 28. Die SPD liegt bei dieser sogenannten Sonntagsfrage bei 16 Prozent, die FDP bei 10, die Linke bei 8 und die AfD bei 12 Prozent. 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden.

Die Grünen haben den Angaben zufolge die meisten potenziellen Wähler im Westen (41 Prozent), bei den Frauen (41 Prozent), bei den 18- bis 29-Jährigen (44 Prozent) und entsprechend bei den Schülern und Studenten (44 Prozent) sowie bei den gebildeteren Wahlberechtigten mit Abitur beziehungsweise Studium (46 Prozent).

Die Grünen schließen sich dem Trend "Fridays for Future" an, der von der Klimaaktivistin Greta Thunberg angestoßen wurde. Jeden Freitag streiken Schüler und protestieren gegen die aktuelle Klimapolitik, statt die Schulbank zu drücken. 

Vergleichsweise geringen Zuspruch haben die Grünen in Ostdeutschland (27 Prozent), bei den Männern (37 Prozent), bei den Arbeitern (30 Prozent) und bei Wahlberechtigten mit Hauptschulabschluss (28 Prozent). Ein Drittel der Grünen-Anhänger lebt der Studie zufolge in Großstädten. Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen liegt mit über 3.200 Euro deutlich über dem Durchschnitt aller Wahlberechtigten.

(rt deutsch/dpa)

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