Deutschland

"Hauptstadt der Waffengewalt": Mann in Berlin-Neukölln erschossen

Ein Mann ist in der Nacht auf Montag in Neukölln tödlich angeschossen worden. Die Polizei ermittelt, die Hintergründe der Tat stehen aber bislang ebensowenig fest wie die Verdächtigen. Ein Sprecher der Polizei-Gewerkschaft bezeichnet Berlin als "Hauptstadt der Waffengewalt".
"Hauptstadt der Waffengewalt": Mann in Berlin-Neukölln erschossen© Urheberrechtlich geschützt

In der Nacht auf den 7. September ist im Berliner Stadtbezirk Neukölln ein Mann erschossen worden. Wie die Berliner Zeitung unter Verweis auf die städtische Polizei mitteilt, wurde das Opfer gegen 2:30 Uhr nachts auf dem Gehweg der Sonnenallee vorgefunden, nachdem Zeugen Schüsse gehört und die Polizei alarmiert hatten.

Der angeschossene Mann verstarb trotz Wiederbelebungsversuchen an Ort und Stelle. Eine Ermittlung wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts wurde eingeleitet, allerdings gibt es bislang keine weiteren Informationen. Laut Polizei sei noch unklar, ob einer oder mehrere Verdächtige für die Schüsse verantwortlich seien und ob der Getötete das eigentliche Ziel des Angriffs gewesen sei. Es wurden bisher ebenfalls keine Verdächtigen gefasst.

Benjamin Jendro, der Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin, betonte in einem Kommentar zu dem Vorfall, dass die Stadt zur "Hauptstadt der Waffengewalt" geworden sei:

"Es kann keinen verwundern, dass die aktuelle Welle an gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Schusswaffen Todesopfer mit sich bringt. Berlin ist die Hauptstadt der Waffengewalt."

In der größten Stadt Deutschlands kommt es regelmäßig zu Schießereien. So wurde in der Nacht auf den 10. August ein 30-jähriger Mann mit libanesischen Wurzeln am Bahnhof Zoo erschossen. Ermittler gingen dabei von einem Konflikt zwischen kriminellen Clans aus. Ein weiterer 26-jähriger Mann wurde am Abend des 1. September durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.

Mehr zum Thema – Berlin: Sprengsatzfund nach Schüssen auf Friseurgeschäft eines Berliner Rappers

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.