Deutschland

VW-Standort in Zwickau droht 2031 das Aus

Im VW-Werk in Zwickau soll einem Medienbericht zufolge 2031 die Fahrzeugproduktion enden. Der Volkswagen-Vorstand hat demnach einen entsprechenden Beschluss einstimmig gefasst. Auch für drei weitere deutsche Standorte gibt es konkrete Zeitpläne für ein Produktionsende.
VW-Standort in Zwickau droht 2031 das Aus© Urheberrechtlich geschützt

Für das Volkswagen-Werk in Zwickau zeichnet sich ein Produktionsende im Jahr 2031 ab. Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche hat der VW-Vorstand einstimmig beschlossen, die Produktion in Zwickau zu diesem Zeitpunkt auslaufen zu lassen. Auch in Emden sollen demnach ab 2031 keine neuen Fahrzeuge mehr vom Band laufen. Für Hannover ist das Produktionsende dem Bericht zufolge für 2032 vorgesehen, für das Audi-Werk in Neckarsulm 2034.

Die Wirtschaftswoche beruft sich auf ein Papier, mit dem die Entscheidung des Aufsichtsrats vorbereitet werden soll. Darin heißt es dem Magazin zufolge, die bisherigen Geschäftsmodelle und Strukturen reichten nicht mehr aus, "um die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität des Volkswagen-Konzerns langfristig sicherzustellen". Der Vorstand habe demnach das Konzept für die umfassende Transformation des Konzerns einstimmig beschlossen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht das Aus für das Werk in Zwickau allerdings noch nicht besiegelt. Der CDU-Politiker sprach von bedrückenden Gerüchten. Auch am Freitag werde es dazu im Aufsichtsrat keine Entscheidung geben. Wirtschaftsminister Dirk Panter erklärte, Sachsen stehe fest an der Seite der Beschäftigten und werde für jeden Arbeitsplatz kämpfen.

Volkswagen selbst wollte den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht kommentieren. Ein Konzernsprecher sagte, man bitte um Verständnis, "dass wir interne Unterlagen nicht kommentieren". Diese würden in den zuständigen Gremien beraten und verabschiedet. "Diesem Prozess greifen wir nicht vor."

Mehr zum Thema ‒ Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.