Deutschland

Bayern: 1.600 Schweine sterben bei Großbrand

Laut Medien sind bis zu 1.600 Schweine bei einem Brand auf einem Bauernhof in der Nähe von Augsburg elend zu Tode gekommen. Der Stall in Ried (Landkreis Aichach-Friedberg) stand dabei aus noch unbekannten Gründen komplett in Flammen, so Angaben der Feuerwehr.
Bayern: 1.600 Schweine sterben bei Großbrand© Urheberechtlich geschützt

Ein tragisches Ereignis sorgt unter den Bewohnern des bayerischen Ortes Ried im Landkreis Aichach-Friedberg für Bestürzung. Aus noch ungeklärten Gründen musste die örtliche Feuerwehr zu einem Brand auf einem Schweinehof anrücken, da ein Feuer sich vom Hauptstall auf ein anliegendes Gebäude ausbreitete. Laut BR24 verendeten demnach etwa 1.600 Schweine. Die Löscharbeiten zogen sich laut Polizeiangaben noch durch die ganze Nacht.

Gegen 20.30 Uhr am Abend bestätigte die Polizei Schwaben Nord auf X, dass es auf einem Schweinehof in der Nähe von Augsburg zu einem größeren Feuer mit Rauchentwicklung kam. Bei dem Feuer wurde auch eine Getreidehalle zerstört.

Laut lokalen Medien waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr die ganze Nacht und auch noch am Freitagmorgen im Einsatz. Eine Gefahr für die Anwohner habe dabei nicht mehr bestanden, da wegen der starken Rauchentwicklung die Feuerwehr die angrenzende Bevölkerung "zunächst gewarnt und dazu aufgerufen hatte, Türen und Fenster geschlossen zu halten", so der Fränkische Tag (Bezahlschranke). Die Polizei bat zudem Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Die an den Hof angrenzende Staatsstraße blieb auch am Morgen noch vorerst gesperrt.

Zu den Ereignissen heißt es im BR24-Artikel:

"Zahlreiche Landwirte unterstützen die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Mit ihren Traktoren zogen sie in der Nacht große Wassertanks zur Einsatzstelle. Teile der Wände rissen die Einsatzkräfte mit einem Bagger ein, um auch an die dahinter liegenden Glutnester zu gelangen. Insgesamt waren rund 350 Einsatzkräfte zu dem Bauernhof ausgerückt."

Es gebe bislang "keine Hinweise auf Brandstiftung", so ein Polizeisprecher in der Nacht gegenüber der Presse. Auch die potenzielle Höhe des Schadens könnten die Ermittler noch nicht beziffern. Die Kriminalpolizei werde daher am Vormittag die Ermittlungen aufnehmen.

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