
FDP-Vorsitzender Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur

Christian Dürr, der derzeitige FDP-Chef, verzichtet zugunsten von Wolfgang Kubicki auf eine erneute Kandidatur für den Parteivorsitz. Das berichtet die Bild am Sonntag unter Berufung auf eine Parteisprecherin.
Die Zeitung zitiert Dürr selbst mit den Worten:
"Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird … Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten."
Zuvor hatte Kubicki seine Kandidatur für den Spitzenposten der Partei angekündigt. Auf X schrieb der 74-Jährige:
"Ich werde den Delegierten meiner Partei im Mai ein Angebot machen, bei dem sie sicher sein können: Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen."

Damit tritt Kubicki gegen den nordrhein-westfälischen Landes- und Fraktionschef Henning Höne an.
Kritisiert wird Kubickis Kandidatur von Rüstungslobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Die FDP müsse von einer neuen Generation geführt werden, "nicht nur von alten Schlachtrössern", sagte sie. Strack-Zimmermann will deshalb Höne unterstützen, der Jahrgang 1987 ist.
Die mehrfache Regierungspartei FDP ist seit Jahren bei Wahlen erfolglos. Seit den vorgezogenen Bundestagswahlen im Februar 2025 ist sie nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten. Nach einer ganzen Reihe von Misserfolgen bei Landtagswahlen, zuletzt in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, ist sie in elf von sechzehn Bundesländern nicht mehr mit einer eigenen Fraktion vertreten. In bundesweiten Umfragen rangiert sie derzeit bei drei Prozent.
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