Deutschland

Wolf beißt Frau in Hamburger Innenstadt

"Frau beißt Wolf" wäre sicherlich kein passender Titel für diesen Bericht – dafür ist leider etwas passiert, was kaum weniger wild erscheint: Ein Wolf hat sich ausgerechnet in eine belebte Einkaufsstraße in Altona im Westen Hamburgs verirrt. Dort hat er eine Passantin angegriffen.
Wolf beißt Frau in Hamburger InnenstadtQuelle: RT

Einen Wolfsangriff auf eine Frau im Hamburger Stadtteil Altona am Abend des 30. März 2026 melden deutsche Medien. Ausgerechnet in eine belebte Einkaufsstraße hat es das Tier verschlagen – und dort sogar in eine ebenfalls wohl alles andere als menschenleere Ladenpassage.

In dieser hat der junge Wolf eine Frau angefallen und sie gebissen; die Verletzte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Angaben zum Zustand des Opfers machten die zuständigen Behörden bisher nicht.

Der Wolf aber floh vom Ort des Geschehens in Richtung Stadtmitte, schreibt etwa die Berliner Zeitung. Zahlreiche Zeugen meldeten in den sozialen Medien, das Tier in Sankt Pauli, bei der Feldstraße und an weiteren Orten gesichtet zu haben; schließlich sprang es vom Jungfernstieg in die Binnenalster.

Eingetroffene Polizeikräfte hielten den Wolf mit Schutzschilden davon ab, weiterzuziehen – und gewannen damit über eine Stunde Zeit für einen Tierarzt und einen Stadtjäger, um die Binnenalster zu erreichen. Besagte Spezialisten betäubten das Tier sachkundig, platzierten es in einer Transportbox und verfrachteten es in ein Wildgehege.

So überraschend die Nachricht vom Auftauchen eines Wolfs, einer Tierart, die Menschen grundsätzlich eher meidet, in einer derart dicht besiedelten Stadt wie Hamburg auch sein mag – neu war sie am Tag des Angriffs nicht mehr: Speziell dieses Exemplar sei spätestens seit dem vergangenen Sonnabend am westlichen Stadtrand umhergeirrt und wurde dort auch von mehreren Anwohnern auf Video festgehalten. Anhand besagter Aufnahmen habe ein Experte für Wölfe an der Technischen Universität Dresden das Tier denn auch tatsächlich als einen Wolf identifiziert.

Die durch den Wolf entstandene Gefahr für Menschen in Hamburg scheint von der Umweltbehörde der Hansestadt verkannt worden zu sein: Sie habe die Lage zunächst als ungefährlich eingestuft, so die BZ, weil das Tier sich "äußerst scheu" verhalten habe und Menschen zu meiden versuchte – wohlgemerkt, so gut es in Hamburg eben geht.

Dieser Wolfsangriff auf einen Menschen soll laut Bundesamt für Naturschutz seit der Wiederansiedelung der Art in Deutschland im Jahre 1998 der erste sein.

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