
Deutsche Konjunktur schmiert ab: Institute erwarten nur noch 0,6 Prozent Wachstum für 2026

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für das Jahr 2026 mit einem deutlich schwächeren Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im laufenden Jahr nur noch um 0,6 Prozent zulegen, wie das Handelsblatt am Montag berichtet.

Die "Gemeinschaftsdiagnose" wurde vom RWI Essen, DIW Berlin, Ifo München, IWH Halle und dem Kiel-Institut im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt und soll am Mittwoch offiziell vorgestellt werden. Auch für das Jahr 2027 wurden die Prognosen gesenkt. Die Experten erwarten lediglich ein BIP-Wachstum von rund einem Prozent für das Folgejahr.
Bei der vergangenen Gemeinschaftsprognose vor rund einem halben Jahr hatten die Institute noch ein Wachstum von 1,3 Prozent in diesem Jahr und 1,4 Prozent im kommenden Jahr prognostiziert. Die schwächere Prognose geht vor allem auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs und die deutlich gestiegenen Preise für Öl und Gas zurück – daneben belasten der bundesdeutsche Klimarettungswahn und eine gezielte Deindustrialisierung sowie die Abwanderung deutscher Unternehmen ins Ausland. Die Zahlen können sich bis zur Vorstellung der Prognose noch ändern.
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