
Drei Tote - Familiendrama im Nürnberger Land
Eine Bluttat hat am Sonntag das mittelfränkische Dorf Hohenstadt (Gemeinde Pommelsbrunn) erschüttert. Ein Ehepaar und seine 10-jährige Tochter sind tot. Bei den Eltern handelt es sich um einen 51-jährigen Mann mit deutscher und eine gleichaltrige Frau mit deutsch-griechischer Staatsbürgerschaft.
Eine Zeugin hatte sich am Sonntagvormittag bei der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei gemeldet. In welcher Beziehung die Frau zu der Familie steht, ist unklar. Sie sollen von außen mindestens eine der drei Leichen entdeckt haben. Die Angaben der Zeugin ließen darauf schließen, dass sich in dem Einfamilienhaus in der Hohenstadter Hauptstraße ein Tötungsdelikt ereignet hat. Dieser Verdacht bestätigte sich beim Eintreffen der Polizei zusammen mit dem Rettungsdienst und der psychosozialen Notfallversorgung.
Die Polizeibeamten fanden in dem Haus die drei Toten vor. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Spurensicherung und Ermittler arbeiteten bis zum Abend am Tatort, die Ortsdurchfahrt des 1.400-Einwohner-Dorfes Hohenstadt war aufgrund der polizeilichen Ermittlungen für mehrere Stunden gesperrt.
Die weiteren Ermittlungen führt nach Polizeiangaben derzeit die Schwabacher Mordkommission in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf die Beteiligung einer weiteren Person, so die Erklärung des Polizeisprechers Christian Seiler vom Polizeipräsidium Mittelfranken. Der genaue Ablauf der Tat ist jedoch noch unbekannt, ebenso die Hintergründe des Familiendelikts.

Ob es sich – wie manche Medien berichten – bei dem mutmaßlichen Täter um den Vater handelt, ist ebenfalls unklar. Aufklärung über die genauen Todesumstände erhofft sich die Polizei durch die Obduktionsergebnisse, die bisher jedoch noch nicht vorliegen. Die Obduktion der Toten soll im Laufe der Woche erfolgen. Auch sind Befragungen der Anwohner und eventueller Zeugen geplant.
Das Anwesen der Toten liegt direkt an der Hauptstraße und wirkt gepflegt und ordentlich. Die dreiköpfige Familie war erst vor wenigen Jahren in den Ort gezogen und soll unauffällig gelebt haben. Nach Angaben der Nachbarn wollte der Vater im vorderen Gebäudeteil eine Zahnarztpraxis eröffnen. Für die Einwohner von Hohenstadt ist die Tat ein Schock, ebenso für die Rettungskräfte der Ortsfeuerwehren.
Der Tod der dreiköpfigen Familie in Hohenstadt ist nicht das einzige Familiendrama, das das vergangene Wochenende zu verzeichnen hatte. Bereits am Samstag war es zu einer innerfamiliären Bluttat im nordrhein-westfälischen Witten gekommen. Dort soll Medienberichten zufolge ein Vater seinen 13-jährigen Sohn auf offener Straße erstochen haben. Die 38-jährige Mutter sowie die 9-jährige Tochter überlebten schwer verletzt. Der Vater der Familie befindet sich mittlerweile als mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft. Vor dem Hauptbahnhof in Witten gedachten derweil rund 50 Demonstranten der Opfer "patriarchaler Gewalt".
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