
Deutschland droht Eierknappheit zu Ostern

Kurz vor Ostern droht Deutschland eine Knappheit an Eiern. Hans-Peter Goldnick, Vorsitzender des Bundesverbands Ei, erklärte am 20. März gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, dass Produzenten im Inland die Nachfrage nicht decken können. Bundesweit fehle eine von zehn gefragten Verpackungen.
Als Gründe für das Defizit führte Goldnick die Geflügelpest, den Rückgang von Eierimporten und höheren Konsum an. Demnach essen Deutsche mit durchschnittlich 255 Eiern pro Jahr gegenwärtig 30 mehr Eier als vor drei Jahren. Die Nachfrage werde laut Goldnick zu zwei Dritteln von regionalen Höfen gedeckt, während die restlichen Eier aus den Niederlanden geliefert werden. Die Massenproduktion werde im Nachbarland jedoch zurückgefahren, um Umweltauflagen zu decken.

Zudem beeinträchtige die Geflügelpest die Eierproduktion, so Goldnick weiter. So mussten etwa im vergangenen Herbst 40.000 Legehennen in einem Betrieb in Mansfeld-Südharz wegen eines Virusausbruchs getötet werden. Noch im November des vergangenen Jahres hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass Deutschland eine Höchstzahl an Ausbruchsfällen der Vogelgrippe verzeichnet habe. Goldnick berichtete, dass seine Branche durch das Virus H5N1 insgesamt drei Prozent aller Legehennen verloren habe, und fasste zusammen:
"Es sind Einschläge, die in einem knappen Markt spürbar sind. Das wird sich an Ostern verschärfen."
Nach Angaben des russischen Nachrichtenkanals SHOT wurden in den jüngsten Tagen fast alle Eierpackungen in Berliner Supermärkten aufgekauft, während verbliebene Packungen teilweise für einen Preis von acht statt den üblichen zwei bis drei Euro verkauft werden. Um Eier für das am 5. April anstehende Osterfest einzukaufen, fahren Deutsche aus Großstädten in Vororte und aufs Land.
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