
Berliner Jugendamt deckt Vergewaltiger

In Neukölln soll es in einem Jugendclub an der Wutzkyallee wiederholt zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Im November 2025 kam es dann zu einer Vergewaltigung. Acht Jungen zwischen 15 und 19 Jahren, gegen die jetzt die Polizei ermittelt, sollen im Januar 2026 eine 16-jährige Schülerin türkisch-kurdischer Abstammung in einen Hinterraum getragen und sich abwechselnd auf sie gelegt haben.
Erst einige Tage nach diesem Vorfall offenbarte das Mädchen, schon im November 2025 im Garten des Jugendclubs vergewaltigt worden zu sein. Sie habe anschließend stundenlang in einer Ecke gekauert und sich danach beim Klettern über den Zaun, weil das Gelände bereits abgeschlossen war, das Sprunggelenk gebrochen. Der 17-jährige Täter soll den Vorfall gefilmt und sie dann noch mit dem Video erpresst haben.

Spätestens seit dem 28. Januar, dem besagten Vorfall im Hinterzimmer, wusste auch das Jugendamt von den Vorfällen, hat aber die Polizei nicht informiert. Die Erklärung, die die Behörde inzwischen liefert, lautet dem Tagesspiegel zufolge, man wolle "den Ball flach halten", um die mutmaßlichen Täter nicht als "typisch Muslime" zu stigmatisieren. Man habe aber die Tür des Hinterzimmers ausgehängt und ein Safeword vereinbart. "Das Jugendamt hat keine Anzeige gestellt, da dem Jugendamt weder vom Opfer noch vom Täter die Namen bekannt sind", erklärte ein Sprecher des Bezirksamts. Die verdächtigen Jugendlichen sind arabischstämmig ‒ einige von ihnen sollen schon davor durch Gewalttaten aufgefallen sein.
Die Leiterin des Jugendamts Neukölln wurde am 29. Januar über diesen Vorfall informiert. Die zuständige Jugendstadträtin des Bezirks wusste am 2. März davon, weshalb der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) keinen Grund sieht, sie zur Verantwortung zu ziehen. Berichte über sexuelle Übergriffe in diesem Jugendclub hatte das Jugendamt allerdings bereits im Spätsommer 2025 erhalten, aber keine Konsequenzen daraus gezogen. Die Vergewaltigung vom November hätte unter Umständen also verhindert werden können. Immerhin hätten die Mitarbeiter des Jugendclubs jederzeit das Hausrecht ausüben und den auffälligen Jugendlichen das Betreten untersagen können.
Die Landesebene sieht das nicht so entspannt. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte mit Blick auf die Verwaltung, "Aufklärung in diesem Fall wäre sehr wichtig". Der Berliner Jugendstaatssekretär Falko Liecke (CDU) erklärte, man müsse prüfen, "ob wir aufsichtsrechtliche Maßnahmen einleiten". "Es ist ein Unding, dass hier offensichtlich die muslimischen Täter geschützt werden, um sie nicht zu stigmatisieren, und das Opfer wird im Stich gelassen. Diese Haltung ist ein völliges No-Go."
Der Vater des vergewaltigten Mädchens soll Anzeige gegen die Verantwortlichen im Jugendclub und im Bezirk erstattet haben.
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