
Baden-Württemberg: Grüne mit knappem Sieg – SPD stürzt historisch ab

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben sich die Grünen bei der Zustimmung der Bürger final knapp gegen die CDU durchgesetzt und kommen auf 30,2 Prozent der Stimmen (2021: 32,6 Prozent). Die CDU sicherte sich mit 29,7 Prozent (24,1 Prozent) den 2. Platz als kommender Koalitionspartner. Stärkste Oppositionskraft wird die medial zum Wahlkampfende schwer attackierte AfD, die 18,8 Prozent Zustimmung (9,7 Prozent) von den Wählern erhielt. Wahlverlierer sind die SPD mit einem historisch schlechten Ergebnis von 5,5 Prozent (11,0 Prozent) sowie die FDP und die Linke, die an der 5-Prozent-Hürde scheiterten.
Baden-Württemberg hat gewählt. Seit 2011 wird das Bundesland von den Grünen regiert. Mit dem Endergebnis von Sonntag setzt sich diese Tradition fort. So gewann der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir hauchdünn vor seinem CDU-Kontrahenten Manuel Hagel.

Die AfD konnte trotz aller Widerstände seitens der politischen Konkurrenz und der Medien ihr Ergebnis verdoppeln und wird damit selbstbewusst die größte Oppositionspartei im Landtag von Stuttgart. Die SPD hat es mehr als knapp gerade noch so in den neuen Landtag geschafft und dabei ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren.
In Zukunft werden damit vier Parteien im neuen Landtag vertreten sein. Das vorläufige Endergebnis aus der Nacht zum Montag:

Die AfD verdoppelte ihr Ergebnis aus dem Jahr 2021 und verschaffte sich damit ihr bestes Abschneiden bei einer Landtagswahl in den sogenannten alten Bundesländern. Die stärksten Ergebnisse erfolgten in folgenden Städten:
Tuttlingen–Donaueschingen – 26,7 Prozent Zweitstimmen
Pforzheim – 26,4 Prozent Zweitstimmen (hier wurde die AfD sogar stärkste Kraft bei den Zweitstimmen)
Mannheim I – 21,7 Prozent Zweitstimmen (plus Direktmandat für AfD-Kandidat Bernhard Pepperl)
Laut Medienauswertungen lagen die höchsten AfD-Anteile überwiegend in ländlichen Wahlkreisen. Die Grünen erhalten nach endgültigem Endergebnis 56 Sitze im Landtag (2021: 58), damit genau so viel wie die CDU mit 56 (42). Die AfD kommt auf 35 Mandate (17), die SPD auf zehn (19). Grüne und CDU haben damit zusammen eine Zweidrittelmehrheit im Landtag.
Nach den Ergebnissen bot Wahlsieger Özdemir den Christdemokraten noch am Wahlabend die erneute Zusammenarbeit in einer Koalition an und sprach laut Medien von einer kommenden "Partnerschaft auf Augenhöhe", um vor Journalisten zu erklären:
"Der Maßstab sollten die letzten zehn Jahre sein und die Erfolge, die wir eingefahren haben."
Der FDP gelang in ihrem bis dato sicher geglaubten Stammland Baden-Württemberg nicht mehr der Einzug in den Landtag, wie auch den Linken. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,6 Prozent.
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