
Winterfreuden: Riesen-Schneeballschlacht in München

Eigentlich hatte sich da jemand eine Art von politischem Protest vorgestellt und postete auf Instagram ein Video, in dem er dazu aufrief, eine Figur mit einem Donald-Trump-Kopf zu bewerfen. Als Ort nannte er den Platz vor der Alten Pinakothek, dem weltbekannten Münchner Gemäldemuseum.
Aber die etwa dreihundert Menschen, die am Freitag vor das Museum kamen, machten etwas ganz anderes daraus: eine große Schneeballschlacht. Nachdem es in der Nacht zum Freitag ausgiebig geschneit hatte, war genug Material dafür vorhanden.
Die Stadtverwaltung verstand allerdings nur begrenzt Spaß. Sie forderte den Initiator auf, den Aufruf zurückzunehmen; er hatte schließlich keine öffentliche Veranstaltung beantragt. Trotzdem waren Polizisten vor Ort.

Die Leitung des Museums sah die Schneeballschlacht entspannt. "Wir haben darauf geachtet, dass Besucherinnen und Besucher beim Verlassen der Pinakothek nicht von Schneebällen getroffen werden. Ansonsten fanden wir es lustig", erklärte Tine Nehler, Sprecherin der Pinakotheken.
Eine halbe Stunde lang dauerte das Treiben, dann zogen die Teilnehmer wieder ab. Ob das Kreisverwaltungsreferat den Initiator des Ganzen juristisch belangen wird, ist noch nicht ganz klar. Der Schnee jedenfalls soll bereits am Montag bei frühlingshaften Temperaturen schmelzen.
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