
Verdacht auf Geldwäsche: BKA durchsucht Räume der Deutschen Bank

Zuerst hatte der Hamburger Spiegel von der Staatsanwaltschaft erfahren, dass Durchsuchungen der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main sowie von Geschäftsräumen der Bank in Berlin im Gange sind.
Demnach begann die Razzia kurz nach 10 Uhr, als rund 30 Ermittler mit der Durchsuchung der Bankzentrale in der Mainmetropole begannen. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, werden "bislang unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter" beschuldigt.

Die Deutsche Bank wird verdächtigt, zu früheren Zeiten bestimmte Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Unternehmen unterhalten zu haben, die "zum Zwecke der Geldwäsche" gedient haben könnten.
Die Bild-Zeitung zitierte einen Sprecher der Staatsanwaltschaft mit folgender Aussage:
"Zu dem Hintergrund der Geschäftsbeziehungen, den über die Deutsche Bank AG erfolgten Transaktionen und deren Umfang sowie zu den Gesellschaften selbst, können keine weiteren Angaben gemacht werden."
Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte die Durchsuchungen durch die Ermittler: "Wir bestätigen, dass in den Geschäftsräumen der Deutschen Bank derzeit eine Maßnahme der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchgeführt wird. Die Bank arbeitet vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft zusammen."
Zum Hintergrund der aktuellen Ermittlungen gehören nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (SZ) angeblich auch Untersuchungen gegen den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Der ehemalige Besitzer des britischen Fußballklubs FC Chelsea steht seit Beginn der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine auf der Sanktionsliste der EU. Abramowitsch hatte früher Geschäftsbeziehungen zur Deutschen Bank unterhalten.
Ausgelöst wurden die laufenden Ermittlungen, wie die SZ schreibt, weil die Deutsche Bank eine oder mehrere Geldwäsche-Verdachtsmeldungen zu Firmen des Oligarchen möglicherweise verspätet an die Behörden abgegeben haben könnte.
Wie Bild unterstreicht, käme die Durchsuchung der Deutschen Bank derzeit besonders ungelegen. Denn am morgigen Donnerstag hatte der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, der Presse eigentlich einen Rekordgewinn präsentieren wollen – nach teilweise sehr schwierigen Jahren. Der DAX-Konzern könnte wieder einmal mit Negativ-Schlagzeilen konfrontiert sein.
Mehr zum Thema – Deutsche Goldreserven in New York nicht mehr sicher?
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
