AfD-Jugendkongress: Polizei setzt Wasserwerfer gegen Blockierer ein
Die AfD trifft sich an diesem Wochenende zur Neugründung ihrer Jugendorganisation im hessischen Gießen. Bereits im Vorfeld waren zahlreiche Gegendemonstranten angekündigt worden. Am Samstagmorgen sind die Ereignisse eskaliert. Viele Veranstaltungsteilnehmer können aufgrund von Blockaden nicht zur Messehalle gelangen.
Schätzungen zufolge haben bis zu 2000 Demonstranten die Zufahrtswege nach Gießen blockiert. 16 Zufahrtsstraßen sollen insgesamt blockiert sein. Die Polizei griff daraufhin zum Einsatz von Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcken um die Blockade-Teilnehmer zu verdrängen.
Dass manche der AfD-Gegner auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, zeigt ein Video aus dem Auto des Berliner AfD-Politikers Martin Kohler. Die Scheibe seines Autofenster ging aufgrund eines Steinwurfs zu Bruch.
Linksextreme haben offenbar das Auto eines anreisenden Berliner AfD-Abgeordneten »entglast«. #gi2911pic.twitter.com/irtHyvPx8O
— Jan A. Karon (@jannibal_) November 29, 2025
Auf einem in den sozialen Medien geposteten Video ist zu sehen, wie die Menge der Demonstranten auf die Polizisten zurollt, woraufhin die Beamten zur Verteidigung gegen sie zu Schlagstöcken greifen.
Massiver Schlagstock-Einsatz jetzt auf der Bundesstraße. Danach Pfeffersprayeinsatz. Polizei droht mit Wasserwerfer. #gi2911#2911GI#Giessen@Tagesspiegelpic.twitter.com/uB5uManQbp
— julius geiler (@glr_berlin) November 29, 2025
Einige Videos vom Ort des Tumults setzte Tagesspiegel-Korrespondent Julius Geiler ins Netz. Er berichtete auch vom Einsatz der Wasserwerfer auf der blockierten Bundesstraße.
Polizei setzt Wasserwerfer auf der Bundesstraße ein. #2911Gi@Tagesspiegel#Giessenpic.twitter.com/t45fLUUccK
— julius geiler (@glr_berlin) November 29, 2025
Bemerkenswert: Auch Jean-Pascal Hohm, der designierte Vorsitzende der neuen AfD-Jugendorganisation, soll ebenfalls noch auf dem Anfahrtsweg festsitzen, weit entfernt vom Veranstaltungsort.
Mehr Details in Kürze...
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.