Leserbriefe an RT DE: "Was denkt Ursula von der Leyen, woher das angereicherte Uran kommt?"

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28.04.2026 16:35 Uhr
16:35 Uhr
Leserbrief von Bert, 28.04.2026
Zu: "Von der Leyen setzt auf Atomkraft: "Jede hier erzeugte Kilowattstunde bringt mehr Unabhängigkeit""
Was denkt die Uschi, woher das angereicherte Uran kommt? Aus den USA oder Russland? Oder denkt sie, wenn die USA das Uran aus dem Iran geklaut haben, bekommt es Deutschland gratis? Vielleicht hat sie auch eine besondere Vorstellung von Autonomie? Vielleicht ist sie aber auch nur naiv wie ein Kindergartenkind?
Kohlestrom wäre für Deutschland ein Weg zur Unabhängigkeit. Und friedlicher Handel mit Russland wäre auch hilfreich. Da gibt es bereits die neueste Nukleartechnologie mit Reaktoren, welche mit ausgebrannten Kernstäben (Nuklearabfall) weiterlaufen, also kein Abfall entsorgt/teuer aufbereitet/endgelagert werden muss! Das ist auch ein weltweit unterschätzter Beitrag Russlands zum nuklearen Frieden auf der Welt, denn ohne Aufbereitung wird auch kein waffenfähiges Plutonium aus dem Abfall extrahiert.
Statt die Wirtschaft, Bildung und die Arbeitsplätze der Ingenieure und Wissenschaftler zu zerstören, sollte die Urschel nach Russland reisen und den Putin um Verzeihung bitten. Die Russen werden sie herzlich empfangen.
16:25 Uhr
Leserbrief von Awgost K., 27.04.2026
Zu: Liveticker Iran-Krieg: "Völkerrechtswidrig" – 71 Prozent der Deutschen gegen Iran-Krieg
Gemäß dieser GIGA-Umfrage halten zwar 71 Prozent der Deutschen den unprovozierten Angriffskrieg der US-Israelischen Terrorstreitkräfte für völkerrechtswidrig, ABER in derselben Umfrage bewerten 51 Prozent der Befragten den heimtückischen Meuchelmord an Ajatollah Khamenei für gerechtfertigt. Das heißt: die Deutschen pfeifen mehrheitlich auf das Völkerrecht und die Selbstbestimmung der Staaten. Sie trotten schlafwandlerisch mit dem geisteskranken Rattenfänger in die Krise.
16:15 Uhr
Leserbrief von Axel Wartburg, 27.04.2026
Zu: Hamburg: 160 Millionen für Flüchtlingsunterbringung in Hotels allein 2025
Wieviel Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser des sozialen Wohnungsbaus für Deutsche und Eingedeutschte dafür wohl hätten gebaut werden können? Oder wieviel Flüchtlingsunterkünfte à la Wohncontainer? Ich empfände es als Ok, wenn ich aus einem Land flüchte und im Fluchtland nicht denselben Standard bekäme, wie jene, die schon seit Jahren oder gar Jahrhunderten in ihm leben. Denn ich wäre als allererstes froh, überleben zu können, und würde mir dann nach und nach die Möglichkeit aufbauen, dank der andere mich als ebenfalls wertvolles Mitglied erleben, dank der mir dann aus Respekt auch der deutsche Ausweis zugesprochen wird, weil ich entsprechende Integration vorgelebt habe.
16:05 Uhr
Leserbrief von Kurt Strohmaier, 27.04.2026
Zu: Russland hat Europa das Wertvollste genommen
Es ist unbestritten, dass Russland die Wiege großer Wissenschaftler und Künstler ist, aber der Artikel klingt wie eine Eloge aus sowjetischen Zeiten, so als ob das Nennenswerte der Welt russischen Ursprungs wäre und Russland den weltweit einzigen Hort wahrer Kunstschätze darstellen würde. Ja, auch in Wien wurden Exponate aus den Museen gestohlen, nur real betrachtet stehen die dortigen Museen der Eremitage in nichts nach!
[...]
Die Conclusio des Artikels ist absolut richtig, durch das Negieren jeglicher Zusammenarbeit und Kommunikation haben sich die Europäer, besonders jene der EU, aus dem fruchtbringenden Dialog zurückgezogen, zugunsten einer modernen ukrainischen Ideologisierung.
15:55 Uhr
Leserbrief von Rimsky, 26.04.2026
Ich bin ein Freund Russlands (in Deutschland: "Putin-Agent, Hassredner, Lumpenpazifist, Nazi usw.") – übrigens in dritter Generation, mein geliebter Großvater war Hitler-Gegner, Kommunist und wurde dreimal von der Gestapo verhaftet und verhört, es geschah ihm aber nichts, aus sehr ungewöhnlichen Gründen, die hier zu weit führen würden.
Opa hörte auch immer Feindsender ("Pssst, Genosse klopft!"), mit dem Radio unter einer Wolldecke, wegen der Nachbarn als mögliche Denunzianten – die es heute in Deutschland wieder gibt, mit regelrechten offiziellen Anlaufstellen. Ich höre heute auch Feindsender, unter anderem RT DE! Und früher Radio Moskau auf Kurzwelle, schade, gibt es nicht mehr. Von Opa habe ich auch das Interesse für Radiotechnik, Kurzwelle, Antennen usw. "geerbt". Ach ja, manchmal ist mir, als hörte ich Opa mit mir sprechen: "Bleib ruhig Junge, sie werden nicht gewinnen!"
Damit ich nicht vergesse zu erzählen, was meine Mutter erzählte: Eine Kriegsweihnacht in Deutschland, Oma hatte eine Gans ergattert, selten und teuer. Als Opa von der Schicht als Straßenbahnfahrer nach Hause kam, kauerte im Dunkeln vor der Tür ein vor Kälte zitternder russischer Kriegsgefangener, der offenbar aus dem Lager kam (die Lager waren in den Städten sehr unterschiedlich, in Essen, Berlin usw. nicht ganz so schrecklich wie woanders) Opa kam hinauf in die Wohnung, nahm die Gans und verschwand damit wieder nach unten:"Ruhe Frau, wir haben noch Brot und Wurst im Schrank!" Ich nehme an, dass Opas kommunistische Freunde irgendwie dem Russen Opas Adresse gegeben haben.
15:44 Uhr
Leserbrief von Karol Fink, 26.04.2026
Zu: Tino Eisbrenner am Elbe-Tag in Torgau: Die Friedensbewegung muss attraktiver werden!
Guten Tag zusammen!
Ich war gestern mit noch vielen anderen Menschen in Torgau bei der Veranstaltung für Frieden und Völkerverständigung. Es waren drei Veranstaltungen, was ich und viele andere auch als schade empfanden. Alle zusammen hätten sicher viel mehr bewirkt. Wir waren mit dem Stand vertreten "1.000.000 Stimmen für den Frieden". Was mich sehr beeindruckte, war, es kamen sehr viele Menschen an unseren Stand und unterstützten diese Initiative mit ihrer Unterschrift. Es gab viele tolle Gespräche mit ihnen. Für mich war ebenfalls ein sehr tolles Erlebnis, dass Tino Eisbrenner zu uns kam. Er sang später auf der Bühne wunderschöne Lieder.
Die gestrige Veranstaltung zeigte, wir, das deutsche Volk, wir wollen keinen Krieg!
24.04.2026 16:25 Uhr
16:25 Uhr
Leserbrief von Roland, 23.04.2026
Zu: Russischer Chef-Stratege: Wir wollen euch Deutsche wirklich nicht bestrafen, aber ihr provoziert es
Sehr geehrter Herr Karaganow,
als gebürtiger und friedlicher Deutscher stimme ich Ihnen und der russischen Führung in allen Punkten zu! Russland war niemals aggressiv gegen mein Land. Ihr Land sucht eine friedliche Zusammenarbeit mit Deutschland und sicher auch mit vielen Staaten der EU auf der Basis der multipolaren Weltordnung: Respektvoll, friedlich, diplomatisch und auf Augenhöhe. Nichts anderes, denke ich, will ein absoluter Großteil der deutschen Bevölkerung auch. Davon bin ich fest überzeugt.
Wenn es nach mir ginge, wäre Deutschland nicht mehr Teil der EU und der NATO – mit oder gegen die EU oder die USA – und alle Sanktionen gegen Russland wären mit sofortiger Wirkung auf Null! Ich würde eine enge Partnerschaft auf allen Ebenen mit Russland und der Russischen Föderation anstreben. Diese Bundesregierung aber unter Friedrich Merz und seinen Gefolgsleuten und Mitläufern, sowie allen Parteien, auch der EU-Kommissionpräsidentschaft, die Kriegshetze betreiben und für einen Krieg gegen Ihr Land aufrüsten, hetzen und provozieren, haben den friedlichen Teil der deutschen Bevölkerung völlig in Geiselhaft genommen, wie mir scheint.
Wer diese, in meinen Augen, psychisch kranken Politiker verbal angreift, wird verfolgt. Die illegalen gesetzeswidrigen, willkürlichen Sanktionen der EU gegen deutsche und europäische Mitbürger sind ein Beleg dafür. Ein demokratischer und kritischer Diskurs ist kaum mehr möglich und findet auch in den öffentlichen Medien nicht mehr statt.
[...] Mein Land ist auf einem völlig falschen und "kranken Weg" und wir brauchen schnellstmöglich eine professionelle Änderung unserer Politik – außen wie innen.
Mit freundlichen Grüßen
16:18 Uhr
Leserbrief von Hans Hochberg, 22.04.2026
Wertes RT DE-Redaktionsteam, liebe journalistische Freundinnen und Freunde,
ich lese die Beiträge von RT DE seit den Anfängen. Während die journalistische Qualität zu Beginn teilweise noch schwankte, hat sich das Angebot inzwischen deutlich weiterentwickelt. Mit einer Reihe äußerst namhafter Autoren ist RT DE zu einer festen Größe im medialen Diskurs geworden und erfüllt heute eine wesentliche Funktion: die kritische Begleitung staatlichen Handelns sowie die pointierte Analyse gesellschaftlicher Missstände. Gerade in Zeiten zunehmender Gleichförmigkeit vieler Leitmedien ist diese Form der Gegenöffentlichkeit von erheblicher Bedeutung.
Eine freie Presse lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und auch unbequeme Positionen Raum erhalten. Gleichwohl bleibt ein struktureller Aspekt nicht zu übersehen: Als ausländisches Medium steht RT DE – nicht ganz zu Unrecht – unter dem generellen Verdacht, neben journalistischen auch geopolitische Interessen zu verfolgen. Dieser Umstand muss nicht zwingend ein Nachteil sein, kann aber zur Herausforderung für die Glaubwürdigkeit werden.
Vor diesem Hintergrund sehe ich eine klare Chance zur Weiterentwicklung: Es wäre ein erheblicher journalistischer Mehrwert, wenn bei zentralen Themen systematisch auch dargestellt würde, wie vergleichbare Sachverhalte in der Russischen Föderation selbst gehandhabt, bewertet oder politisch eingeordnet werden. Eine solche spiegelnde Perspektive würde Transparenz schaffen, mögliche Einseitigkeiten relativieren und die analytische Tiefe der Beiträge deutlich erhöhen.
Zugleich könnte RT DE damit einen echten Beitrag zur Völkerverständigung leisten – nicht durch bloße Gegenpositionierung, sondern durch vergleichende Einordnung und nachvollziehbare Kontextualisierung.
Mit solidarischen Grüßen,
Hans Hochberg
16:12 Uhr
Leserbrief von Jacques M., 23.04.2026
Zu: Deutschland bekommt wieder die größte Armee
Gab es das in der deutschen Vergangenheit nicht schon einmal? Normalerweise müssten solche Pläne eigentlich als beunruhigende Zielsetzung dargestellt werden, aber, Pustekuchen. Die Nürnberger Nachrichten zum Beispiel wischen die auf der deutschen Geschichte beruhenden Sorgen vor deutschem Militarismus folgendermaßen vom Tisch:
"Zum Glück muss niemand befürchten, dass Deutschland einen Angriffskrieg oder Überfall – auf wen auch immer – plant. Mit unseren europäischen Nachbarn, ob Frankreich, Polen oder anderen, verstehen wir uns so gut wie nie zuvor in der Geschichte."
Ob das die Franzosen und die Polen genauso sehen, wage ich zu bezweifeln. Dazu kommt der verbreitete Unwillen der jungen Generation, sich für den Wehrdienst zu melden. Bestimmt wollen sie nicht zu Fuß von Moskau nach Deutschland zurück, wie die ältere deutsche Generation. Und dann die Angst, bei den Spritpreisen vielleicht sogar zu Fuß hin zu müssen. Lange laufen ist sowieso nicht ihr Ding, eher kleben sie sich auf der Straße fest.
16:05 Uhr
Leserbrief von Wolfgang Biedermann, 22.04.2026
Zu: Pistorius stellt neue Militärstrategie vor – der deutsche Militarismus ist zurück
Es macht schaudernd! Der "böse" Russe bedroht (angeblich) wieder einmal Deutschland und jetzt gilt es sich zu wappnen. Immer die gleiche abgedroschene Leier! Als hätten die Lehren des Zweiten Weltkrieges und das Nürnberger Tribunal nicht genügt. All das ist 80 Jahre später offensichtlich in Vergessenheit geraten. Wie konnte das passieren?
Das nazistische Deutschland kapitulierte am 08.05.1945 bedingungslos und der Zweite Weltkrieg war in Europa beendet. Die Potsdamer Konferenz der Anti-Hitlerkoalition (Juli ‒ August 1945) hatte als Hauptanliegen zum Inhalt, niemals mehr zuzulassen, das erneut Krieg von deutschem Boden ausgehen kann. Auf den Nenner gebracht: der Drang nach Osten deutscherseits sollte für immer gestoppt werden. Drei Grundsätze sollten diesem Ziel dienen: Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Demokratisierung.
Indessen wurden die Beschlüsse von Potsdam nur in der sowjetischen Besatzungszone umgesetzt. Die SMAD (Sowjetische Militäradministration) leitete in ihrer Zone Maßnahmen ein, um die große Konzentration wirtschaftlicher Macht, als einen Faktor der gewaltsamen Neuordnung in Europa, zu entflechten. In Ergänzung hierzu erfolgte eine Bodenreform unter dem Motto: "Junkerland in Bauernhand!"
Bekanntlich hat dieser Prozess, der als antifaschistisch-demokratische Umwälzung in die Geschichte eingegangen ist und vom größten Teil der Bevölkerung bejaht wurde, in den westlichen Besatzungszonen nicht stattgefunden. Dort blieb eben auch der alte (westliche) Geist, der den Osten, vor allem Russland, seit über 200 Jahren als etwas Fremdes und Feindliches ansieht, erhalten. Fremd und feindlich, weil die Russen sich niemals dem Westen an die Brust warfen und ihre mannigfaltigen natürlichen Ressourcen immer verteidigten und für sich behielten.
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