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Leserbriefe an RT DE: "Mein Land ist auf einem völlig falschen Weg"

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  • 24.04.2026 16:25 Uhr

    16:25 Uhr

    Leserbrief von Roland, 23.04.2026

    Zu: "Russischer Chef-Stratege: Wir wollen euch Deutsche wirklich nicht bestrafen, aber ihr provoziert es"

    Sehr geehrter Herr Karaganow,

    als gebürtiger und friedlicher Deutscher stimme ich Ihnen und der russischen Führung in allen Punkten zu! Russland war niemals aggressiv gegen mein Land. Ihr Land sucht eine friedliche Zusammenarbeit mit Deutschland und sicher auch mit vielen Staaten der EU auf der Basis der multipolaren Weltordnung: Respektvoll, friedlich, diplomatisch und auf Augenhöhe. Nichts anderes, denke ich, will ein absoluter Großteil der deutschen Bevölkerung auch. Davon bin ich fest überzeugt.

    Wenn es nach mir ginge, wäre Deutschland nicht mehr Teil der EU und der NATO – mit oder gegen die EU oder die USA – und alle Sanktionen gegen Russland wären mit sofortiger Wirkung auf Null! Ich würde eine enge Partnerschaft auf allen Ebenen mit Russland und der Russischen Föderation anstreben. Diese Bundesregierung aber unter Friedrich Merz und seinen Gefolgsleuten und Mitläufern, sowie allen Parteien, auch der EU-Kommissionpräsidentschaft, die Kriegshetze betreiben und für einen Krieg gegen Ihr Land aufrüsten, hetzen und provozieren, haben den friedlichen Teil der deutschen Bevölkerung völlig in Geiselhaft genommen, wie mir scheint.

    Wer diese, in meinen Augen, psychisch kranken Politiker verbal angreift, wird verfolgt. Die illegalen gesetzeswidrigen, willkürlichen Sanktionen der EU gegen deutsche und europäische Mitbürger sind ein Beleg dafür. Ein demokratischer und kritischer Diskurs ist kaum mehr möglich und findet auch in den öffentlichen Medien nicht mehr statt.

    [...] Mein Land ist auf einem völlig falschen und "kranken Weg" und wir brauchen schnellstmöglich eine professionelle Änderung unserer Politik – außen wie innen.

    Mit freundlichen Grüßen

  • 16:18 Uhr

    Leserbrief von Hans Hochberg, 22.04.2026

    Wertes RT DE-Redaktionsteam, liebe journalistische Freundinnen und Freunde,

    ich lese die Beiträge von RT DE seit den Anfängen. Während die journalistische Qualität zu Beginn teilweise noch schwankte, hat sich das Angebot inzwischen deutlich weiterentwickelt. Mit einer Reihe äußerst namhafter Autoren ist RT DE zu einer festen Größe im medialen Diskurs geworden und erfüllt heute eine wesentliche Funktion: die kritische Begleitung staatlichen Handelns sowie die pointierte Analyse gesellschaftlicher Missstände. Gerade in Zeiten zunehmender Gleichförmigkeit vieler Leitmedien ist diese Form der Gegenöffentlichkeit von erheblicher Bedeutung.

    Eine freie Presse lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und auch unbequeme Positionen Raum erhalten. Gleichwohl bleibt ein struktureller Aspekt nicht zu übersehen: Als ausländisches Medium steht RT DE – nicht ganz zu Unrecht – unter dem generellen Verdacht, neben journalistischen auch geopolitische Interessen zu verfolgen. Dieser Umstand muss nicht zwingend ein Nachteil sein, kann aber zur Herausforderung für die Glaubwürdigkeit werden.

    Vor diesem Hintergrund sehe ich eine klare Chance zur Weiterentwicklung: Es wäre ein erheblicher journalistischer Mehrwert, wenn bei zentralen Themen systematisch auch dargestellt würde, wie vergleichbare Sachverhalte in der Russischen Föderation selbst gehandhabt, bewertet oder politisch eingeordnet werden. Eine solche spiegelnde Perspektive würde Transparenz schaffen, mögliche Einseitigkeiten relativieren und die analytische Tiefe der Beiträge deutlich erhöhen.

    Zugleich könnte RT DE damit einen echten Beitrag zur Völkerverständigung leisten – nicht durch bloße Gegenpositionierung, sondern durch vergleichende Einordnung und nachvollziehbare Kontextualisierung.

    Mit solidarischen Grüßen,

    Hans Hochberg

  • 16:12 Uhr

    Leserbrief von Jacques M., 23.04.2026

    Zu: Deutschland bekommt wieder die größte Armee

    Gab es das in der deutschen Vergangenheit nicht schon einmal? Normalerweise müssten solche Pläne eigentlich als beunruhigende Zielsetzung dargestellt werden, aber, Pustekuchen. Die Nürnberger Nachrichten zum Beispiel wischen die auf der deutschen Geschichte beruhenden Sorgen vor deutschem Militarismus folgendermaßen vom Tisch:

    "Zum Glück muss niemand befürchten, dass Deutschland einen Angriffskrieg oder Überfall – auf wen auch immer – plant. Mit unseren europäischen Nachbarn, ob Frankreich, Polen oder anderen, verstehen wir uns so gut wie nie zuvor in der Geschichte."

    Ob das die Franzosen und die Polen genauso sehen, wage ich zu bezweifeln. Dazu kommt der verbreitete Unwillen der jungen Generation, sich für den Wehrdienst zu melden. Bestimmt wollen sie nicht zu Fuß von Moskau nach Deutschland zurück, wie die ältere deutsche Generation. Und dann die Angst, bei den Spritpreisen vielleicht sogar zu Fuß hin zu müssen. Lange laufen ist sowieso nicht ihr Ding, eher kleben sie sich auf der Straße fest.

  • 16:05 Uhr

    Leserbrief von Wolfgang Biedermann, 22.04.2026

    Zu: "Pistorius stellt neue Militärstrategie vor – der deutsche Militarismus ist zurück"

    Es macht schaudernd! Der "böse" Russe bedroht (angeblich) wieder einmal Deutschland und jetzt gilt es sich zu wappnen. Immer die gleiche abgedroschene Leier! Als hätten die Lehren des Zweiten Weltkrieges und das Nürnberger Tribunal nicht genügt. All das ist 80 Jahre später offensichtlich in Vergessenheit geraten. Wie konnte das passieren?

    Das nazistische Deutschland kapitulierte am 08.05.1945 bedingungslos und der Zweite Weltkrieg war in Europa beendet. Die Potsdamer Konferenz der Anti-Hitlerkoalition (Juli­ ‒ August 1945) hatte als Hauptanliegen zum Inhalt, niemals mehr zuzulassen, das erneut Krieg von deutschem Boden ausgehen kann. Auf den Nenner gebracht: der Drang nach Osten deutscherseits sollte für immer gestoppt werden. Drei Grundsätze sollten diesem Ziel dienen: Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Demokratisierung.

    Indessen wurden die Beschlüsse von Potsdam nur in der sowjetischen Besatzungszone umgesetzt. Die SMAD (Sowjetische Militäradministration) leitete in ihrer Zone Maßnahmen ein, um die große Konzentration wirtschaftlicher Macht, als einen Faktor der gewaltsamen Neuordnung in Europa, zu entflechten. In Ergänzung hierzu erfolgte eine Bodenreform unter dem Motto: "Junkerland in Bauernhand!"

    Bekanntlich hat dieser Prozess, der als antifaschistisch-demokratische Umwälzung in die Geschichte eingegangen ist und vom größten Teil der Bevölkerung bejaht wurde, in den westlichen Besatzungszonen nicht stattgefunden. Dort blieb eben auch der alte (westliche) Geist, der den Osten, vor allem Russland, seit über 200 Jahren als etwas Fremdes und Feindliches ansieht, erhalten. Fremd und feindlich, weil die Russen sich niemals dem Westen an die Brust warfen und ihre mannigfaltigen natürlichen Ressourcen immer verteidigten und für sich behielten.

  • 15:55 Uhr

    Leserbrief von Bert, 22.04.2026

    Zu: "J. D. Vance sagt Pakistan-Reise ab: Iran boykottiert Friedensgespräche"

    Es ist schon gruselig, zu sehen, wie RT DE selber immer wieder in den Neusprech des Mainstreams kippt. Zitat: "J. D. Vance sagt Pakistan-Reise ab: Iran boykottiert Friedensgespräche". Der Iran hat niemanden angegriffen. Es waren die USA und Israel. Iran boykottiert keine Friedensgespräche, sondern USA/Israel. Es gibt keine Friedensgespräche, sondern Erpressungsgespräche von USsrael. Es gibt keinen Waffenstillstand, sondern eine einseitige Waffenruhe durch die USA. Iran hat immer nur reagiert, nicht agiert. Iran vorzuwerfen, er würde Friedensgespräche verweigern, ist eine Lüge; er beugt sich lediglich nicht dem Diktat von USsrael. Und die Waffenruhe dient lediglich der Wiederaufrüstung, da USA/Israel die Raketen ausgegangen sind und die Landoffensive mehr Vorbereitungszeit erforderte. Allerdings wird die Zeit knapp, da anscheinend die Verpflegung der 15-000 wartenden Soldaten bereits Probleme verursacht.

    Korrektur der Schlagzeile: "J. D. Vance gesteht Fehlschlag bei aktuellem Erpressungsversuch ein: Iran widersteht USraels Erpressungsversuch - USrael rüsten für weitere Terrorakte massiv auf." Im Prinzip läuft alles wie in der Ukraine, nur dass Iran im Gegensatz zum Donbass weniger Verbündete hat. BRICS ist noch nicht richtig erwacht.

  • 21.04.2026 15:20 Uhr

    15:20 Uhr

    Leserbrief von Hans Hochberg, 20.04.2026

    Zu: "Wirtschaftsweise zu hohen Spritpreisen: "Vielleicht machen sie einfach weniger Urlaub""

    Die Aussage der sogenannten "Wirtschaftsweisen" Monika Schnitzer, man könne steigende Spritpreise dadurch ausgleichen, "zwei Tage weniger in den Urlaub zu fahren" oder "einen Pullover weniger zu kaufen", geht komplett an der Realität vorbei und wirken wie eine Verhöhnung breiter Bevölkerungsschichten.

    Schauen wir uns das mal konkret an: Ein ganz normaler Fall – ein Auto, Diesel, einmal pro Woche 50 Liter tanken. Steigt der Preis um 75 Cent pro Liter, sind das rund 975 Euro Mehrkosten in nur sechs Monaten. 975 Euro. Das ist für viele Menschen kein "bisschen weniger Konsum". Das ist genau das Geld, das am Ende des Jahres vielleicht für den Urlaub da ist – oder eben nicht. Da geht es nicht um zwei Tage weniger wegfahren. Da geht es darum, ob man sich überhaupt noch Urlaub leisten kann.

    Und genau hier liegt das Problem: Solche Aussagen tun so, als könnte man das alles irgendwie locker ausgleichen. Ein bisschen hier sparen, ein bisschen da verzichten – passt schon. Aber so funktioniert das Leben für viele Menschen eben nicht. Wer jeden Tag zur Arbeit fahren muss, wer auf dem Land lebt, wer ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen muss, der hat keine großen Spielräume mehr. Da gibt es keinen "Puffer", aus dem man mal eben 1.000 Euro mehr im Jahr bezahlt. Man könnte mit derselben Logik auch sagen: Fahrt doch einfach nur noch drei Tage die Woche zur Arbeit, dann spart ihr Sprit. Klingt absurd? Ist es auch. Aber genau so absurd ist es, solche Preissteigerungen als kleines Anpassungsproblem darzustellen.

  • 15:15 Uhr

    Leserbrief von Axel Wartburg, 20.04.2024

    Alles redet von "KI". Dabei ist das, was uns im Alltag vorgesetzt wird, keine KI, sondern ein einfacher Bot, der von sich selber sagt, keine KI zu sein und auch, dass er darauf programmiert ist, nicht die Wahrheit, sondern die etablierte Meinung wiederzugeben.

    Viele Menschen haben dies längst erkannt. Trotzdem denkt die Masse, sie habe es bei einer KI mit einer Intelligenz zu tun, die die Wahrheit sagt! Es ist an der Zeit, dass dies als Propaganda erfasst wird, meine ich. Es gibt zwar tatsächlich KI, z.B. "Clawdbot" aus Österreich, RT berichtete darüber. Aber ChatGPT und Co dienen ausschließlich der Verbreitung von gewünschten Wahrheiten, wie auch Markus Ziegler und Tom Wellbrock amüsant am Beispiel zum "Klimawandel" darlegen, indem sie den geführten Dialog mit ChatGPT gemeinsam vorlesen.

  • 15:05 Uhr

    Leserbrief von Wolfgang Harald Knauf, 20.04.2026

    Zu: "Regierungsbeschluss: Arbeitgeber können 1.000 Euro Entlastungsprämie steuer- und abgabefrei zahlen"

    Herr Merz verspricht eine Arbeitnehmer-Pauschale von 1.000 Euro – und wer soll die bezahlen? In erster Linie die großen Rüstungsbetriebe, welche ja Milliardengewinne machen. Oder Herr Merz selber, denn für den Niedergang des Wirtschaftswachstums ist auch er verantwortlich. Und wie wäre es auch mal an die Bürger/ Rentner zu denken, welche z.B. nicht streiken können für mehr Geld? Denn auch diese bezahlen an der Tanke und im Supermarkt mit höheren Preisen und bekommen nichts vom Staat. Welcher u.a. mitverantwortlich ist, dass die Energieversorgung gekappt wurde. Sprengung von Nord Stream, keine richtige Strafverfolgung der Verantwortlichen.

    Auch das unerträgliche Dulden vom Völkermord in Gaza, Iran, Libanon und anderswo durch die USA und Israel. Es werden weiter Waffen geliefert, nicht nur in die Ukraine, auch nach Israel, um dieses Morden von Unschuldigen zu unterstützen. Als angeblicher Christ sollte er sich schämen.

  • 15:00 Uhr

    Leserbrief von Jacques M., 20.04.2026

    Der aktuelle Kinofilm "Der Magier im Kreml" zeigt in einer "fiktiven" Handlung den Aufstieg Wladimir Putins,... gleichzeitig aber gibt sich die Produktion den Look und den Tonfall einer Dokumentation. Dieser "künstlerische" Erguss ist ein Freibrief für Verwirrung und Behauptungen, welche als seriöse Analysen des russischen Machtapparats dienen sollen. Logischer Weise wird dieser Film in den westlichen Mainstream-Medien als nicht fiktiv dargestellt – wie denn auch. 

  • 19.04.2026 19:21 Uhr

    19:21 Uhr

    Leserbrief von Peter Hamann, 12.04.2026

    Trump wirft Iran Bruch von Zusagen zur Straße von Hormus vor. Dieser durchgeknallte versucht es mit allen mitteln einen dritten Weltkrieg zu provozieren und seine Marine ohne Probleme (meint er) zu gefährden bzw. vernichten zu lassen. Dieser Präsident ist total Schwachsinnig, warum machen die Amis das mit? Will er sich mit China, Russland, Iran, Nordkorea, Indien anlegen? Er wird wie immer einen Rückzieher machen?! Denn Amerika ist nicht mehr der Allein bestimmender! Da nützen ihm auch nicht die über mäßigten US-Basen, die meines Erachtens sowieso nur Angeberei und Erpressung sind! Es wird wirklich Zeit das dieser Hegemon verschwindet mit samt seinen Pädophilen Gesocks. Ein Land, das von der Demokratie angeblich beherrscht wird und zu einem (schon immer) Gewalt beherrschenden Staat sich entwickelt hat.

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