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Leserbriefe an RT DE: "Diesen Artikel habe ich mit Entsetzen gelesen"

Leserbriefe an RT DE: "Diesen Artikel habe ich mit Entsetzen gelesen"Quelle: Sputnik © Wiktor Kinelowski / RIA Nowosti

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  • 17.08.2026 18:06 Uhr

    18:06 Uhr

    Leserbrief von Herbert S., 17.08.2026

    Ich glaube gar nichts mehr von den russischen Verlautbarungen bzgl. Ukraine-Krieg. Die Drohnenangriffe auf Russland werden verharmlost, als wären es lästige Mückenschwärme. Dem ist nicht so!!!! Russland steckt in der Bredouille und findet keine Mittel. Längst müssten einige Leute im Führungsstab entfernt werden. So kann es nicht weitergehen. Putin sollte mal aufhören mit Spielzeug gegen die Nato gewinnen zu wollen. Dazu braucht man echte Waffen, die man auch nicht auf Scheunen abwirft!?!

    Antwort der Redaktion: 

    Sehr geehrter Herr S.,

    waren es nicht Sie, der uns erst am Vorabend den genau entgegengesetzten Vorwurf gemacht hat, wir würden zu exzessiv über die ukrainischen Drohnenangriffe berichten? Ihren Leserbrief mit der nachfolgenden Frage haben wir soeben (um 16.37 Uhr Berliner Zeit) veröffentlicht: 

    "Ich würde gerne mal einen RT-Redakteur fragen, ob diese tägliche Auflistung der Drohnenangriffe auf Russland nicht peinlich ist."

    Nun sind wir verblüfft, den Vorwurf zu lesen, wir würden die Drohnenangriffe verharmlosen. Was möchten Sie denn nun kritisieren?

  • 17:48 Uhr

    Leserbrief von Michael C., 17.08.2026

    Zu "Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche

    Diesen Artikel habe ich mit Entsetzen gelesen. Mein Großvater (1915-1998) hat als Panzerkommandant und Offizier der deutschen Wehrmacht vom ersten Tag des deutschen Überfalls auf die damalige Sowjetunion teilgenommen. Er hat allerdings auch später in der Zeit des Kalten Krieges bei jedem Gespräch über diese Vorgänge immer klargestellt, dass die Wehrmacht aus seiner Sicht ein argloses Land überfallen hat, das zu diesem Zeitpunkt mit einer solchen militärischen Aggression niemals gerechnet hätte.

    Und er war damals in einer militärischen Position, in der er solche Dinge auch beurteilen konnte: So standen nach seiner Schilderung z.B. hunderte von Eisenbahnzügen mit Gütern aus Russland zum Transport nach Deutschland bereit. Auch hat mein Großvater während dieses Krieges Gerüchte über Gräueltaten gegenüber der russischen Bevölkerung immer abgestritten und sogar sanktioniert, mit der Begründung "deutsche Soldaten tun so etwas nicht".

    Beim Rückzug 1944/45 im damaligen polnisch/sowjetischen Grenzgebiet hat mein Großvater dann aber ausgehungerte russische Frauen als Zwangsarbeiter zum ersten Mal gesehen. Mit dieser bitteren Erkenntnis der Wahrheit war für ihn der Krieg vorbei. Für solch ein Regime wollte er nicht weiter kämpfen, seine Enttäuschung, den Lügen der Nazis aufgesessen zu sein, war für diesen aufrechten deutschen Offizier eine schwere persönliche Niederlage. Er hat daraufhin sofort den Befehl gegeben, die letzten noch verblieben Panzer und LKW seiner Kompanie zu sprengen und sich den russischen Truppen kampflos zu ergeben. Alle Soldaten seiner Kompanie sind ihm gefolgt.

    Im russischen Kriegsgefangenenlager wurde mein Großvater dann der Schachpartner des Lagerkommandanten. Bei seiner Freilassung im Mai 1945 hat dieser Kommandant ihm als Geschenk zum Abschied sein persönliches Mützenabzeichen mitgegeben, einen kunstvoll emaillierten roten Stern mit Hammer & Sichel, das damalige Abzeichen eines russischen Offiziers. Diesen antiken roten Stern aus Emaille habe ich von meinem Großvater geerbt und halte den hier in großen Ehren. Ich weiß eben aus der Erzählung noch, was dieses kleine Symbol der Freundschaft zwischen diesen beiden Menschen damals wirklich bedeutet hat.

    Und jetzt kommen Gestalten wie Roderich Kiesewetter und der "Journalist" Michael Martens und zeigen wieder ganz offen, dass die "arische Rasse" ihre militärische Niederlage 1945 gegen das slawische "Untervolk" offenbar doch nie verkraftet hat. Und das ist eben nicht einfach nur arm und furchtbar traurig, für dieses Entsetzen fehlen mir tatsächlich die Worte.

  • 17:45 Uhr

    Leserbrief von Gunnar V., 16.08.2026

    **Kuba und den Iran erwürgen – über die verbrecherischen Vorläufer des TRUMPel-Regimes**

    "Das einzige Mittel, um ihm interne Unterstützung zu nehmen, besteht darin, mittels Enttäuschung und Unzufriedenheit aufgrund wirtschaftlicher Mängel und Elends das Wirtschaftsleben zu schwächen und Kuba Geld und Versorgung zu rauben, um die Löhne zu reduzieren, sowie Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung hervorzurufen." //Aus dem Memorandum des US-Staatssekretärs Lester Mallory vom 06.04.1960//

    "Make the economy cry!" //Empfehlung der CIA im Vorfeld des CIA-Kissinger-Pinochet-Putsches gegen Allende am 11.09.1973//

    Das Kriegsverbrecherregime des TRUMPel mag durch die Tatsache hervorstechen, dass es ganz besonders pervers und skrupellos seine Verbrecherpolitik herausbellt und seinen Gegnern mit Tod und Vernichtung droht, wenn es sie zerstören und ausrauben will. Auch ist die Tatsache mit Händen zu greifen, dass dieses Regime mit seiner übergeschnappten Hybris der Meinung ist, es dürfte alles, der Rest der Welt nichts. Und schließlich ist es das TRUMPel selbst, dass nur zu deutlich gemacht hat, dass er als "moralische Autorität" über allem steht und damit auch über allem Recht.

    Im Unterschied zu seinen Vorgängern in der Washingtoner Räuberhöhle formuliert das TRUMPel lediglich ein wenig offener, worauf es dem Imperium ankommt. Wollte der Kriegsverbrecher und Massenmörder O-BOMB-a wieder ein Land mit einem Putsch überziehen, einen "Bürgerkrieg" lostreten, sprich eine Farben"revolution" auslösen, so kam man mit einer "Menschenrechts"suada nicht unter einer dreiviertel Stunde davor nicht weg.

    Die Ansage des Mörders und Kriegsverbrechers TRUMPel dagegen ist glasklar und knallhart: wenn es dort nichts zu stehen und zu rauben gibt, dann macht der Piratenakt auch keinen Sinn. Fullstop.

  • 17:40 Uhr

    Leserbrief von Katrin M., 17.08.2026

    Zu: "Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche

    Ich möchte darauf hinweisen, dass man in Bezug auf die Erinnerungskulturbezüglich der Nazi-Verbrechen in der Sowjetunion nicht einfach so von "den Deutschen" sprechen kann, wie Wladislaw Sankin das in seinem Beitrag getan hat. Es gehörte zur Kultur der DDR stets an die Verbrechen der Nazis zu erinnern und an unsere Verantwortung, ein freundschaftliches Verhältnis zu den Menschen der Sowjetunion zu pflegen. Dafür hat schon die Pionierorganisation Treffen mit sowjetischen Soldaten organisiert, wir pflegten Brieffreundschaften in die Sowjetunion, lernten ab der 5. Klasse Russisch, lasen regelmäßig Bücher russischsprachiger Autoren, pflegten in Theater, Musik und Bildender Kunst Werke aus den Sowjetrepubliken und vieles mehr.

    Für mich ist es unerträglich, hier von der Geschichtsvergessenheit "der Deutschen" zu lesen. Insbesondere in dieser Hinsicht gibt es "die Deutschen" sowieso nicht.

  • 17:10 Uhr

    Leserbrief von Jürgen R., 16.08.2026

    Zu: "Der gefährlichste Mann Deutschlands" – Siegmund spottet über Spiegel und signiert Titelcover

    Herr Siegmund ist wirklich die größte Bedrohung und somit der gefährlichste Mann für das beste Deutschland aller Zeiten!

  • 16:37 Uhr

    Leserbrief von Herbert S., 16.08.2026

    Ich würde gerne mal einen RT-Redakteur fragen, ob diese tägliche Auflistung der Drohnenangriffe auf Russland nicht peinlich ist. Was soll sie bewirken? Mitleid, Fingerzeig auf den bösen Feind, Rechtfertigung für eigene Angriffe? Nichts von alldem bewirkt es, zumindest nicht im Westen. Also wozu?

    Im Westen demonstriert das nur die Hilflosigkeit, Ohnmacht einer angeblichen Großmacht. Im Endeffekt nervt es einfach nur oder erzeugt Schadenfreude. Kontraproduktiv!

    Antwort der Redaktion: 

    Sehr geehrter Herr S., 

    da Sie dieses Mal ausdrücklich nach einer Antwort fragen, geben wir Ihnen gerne eine. Sie verlangen ernsthaft, dass wir die Kriegsverbrechen und Terrorakte, die von der auch von Deutschland unterstützten Ukraine an der russischen Zivilbevölkerung zielgerichtet begangen werden, verschweigen? Damit was? Damit der deutsche Leser den Eindruck bekommt, dass die Ukraine ein Musterknabe des Völkerrechts und des humanitären Kriegsrechts ist, und die Narrative der deutschen Mainstreammedien, die ukrainische Fake-Nachrichten exzessiv verbreiten, wahr sind? 

    Wir sehen es als unsere journalistische Pflicht an, über ukrainische Kriegsverbrechen und Terrorakte zu berichten und sie zu dokumentieren. Die russische Zivilbevölkerung erwartet das von russischen Medien und ist eher empört, wenn zurückhaltend berichtet wird. Und wir denken auch, dass unsere Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz dies erwarten. Sie sollen wissen, wen ihre Regierungen finanzieren und mit Waffen beliefern.

  • 16:16 Uhr

    Leserbrief von Gerd-Dieter G., 16.08.2026

    Bin enttäuscht. Nur Drohungen: "Wir könnten, wenn wir wollten", "Wir haben die Lufthoheit" und dergleichen ...

    Täglich müssen Soldaten ihr Leben opfern, sterben Kinder, werden Zivilisten angegriffen und ermordet. Elitegeneräle haben keine Sicherheit. Marschall Georgi Konstantinowitsch Schukow (1896-1974) fehlt. Wir haben keine STRATEGIE, keine KOORDINATION.

    Wo ist die Elite, Fallschirmjäger im Hinterland oder Aufklärer z.B. Dr. Richard Sorge, elektronische Technik, Satelliten? Stattdessen werden Verträge mit dem "Teufel" USA, Türkei geschlossen ... Faschisten verdienen keine Gnade.

    Antwort der Redaktion: 

    Sehr geehrter Herr G., 

    Sie haben ein Recht auf die geäußerte Meinung und jeder von uns kann die Ungeduld nachvollziehen. Zumindest sollten Sie bei den Täuschungen und Enttäuschungen, die Sie durchleben, auch berücksichtigen, dass der Ukraine-Krieg mit dem Großen Vaterländischen Krieg in vielerlei Hinsicht nicht zu vergleichen ist. Sei es, weil er zahlreiche Züge eines Bürgerkrieges hat; sei es, weil dieses Mal der gesamte Westen, Großbritannien und die USA eingeschlossen, gegen Russland vereint ist; sei es, weil zum Glück die zivilen Opferzahlen nach vier Jahren laut Berechnungen der UNO um das Tausendfache geringer sind als jene der Jahre 1941 - 1945.

    Und woran es in diesem Krieg beiden Seiten nicht mangelt, ist "elektronische Technik", in Form KI-gesteuerter Drohnen zum Beispiel. Die nicht nur den Krieg für alle Zeiten radikal verändert hat und noch radikaler verändern wird.

  • 16:15 Uhr

    Leserbrief von Herbert S., 15.08.2026

    Zu: Kiews Fähigkeit, Russland zu schaden, wird der Ukraine keinen Frieden bringen

    Wenn ich den Artikel von Boris Dscherelejewski lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ist dem Mann noch zu helfen? Was er schreibt ist nichts anderes als eine Momentaufnahme. Morgen wird alles anders sein, weil der Westen massiv Waffen liefern wird, die Russland noch tiefer und empfindlicher treffen werden. Leider.

    Aber warum diese Propaganda? Warum nicht der Wahrheit ins Auge sehen? Russland ist nicht in der Lage, militärisch einen Sieg zu erringen. Schade. Aber es ist Realität. Ich habe es mir anders gewünscht.

  • 16:08 Uhr

    Leserbrief von Sascha I., 15.08.2026

    Der Optimismus vom Frühjahr ist weg! Julian Röpcke im Gespräch mit Thorsten Heinrich von Militär & Geschichte auf YouTube vom 11.August – lassen jetzt die Faschisten die Hosen runter? Eine runde Stunde, wo zwei Gestalten so langsam zum Rückweg blasen?

    Keine Munition mehr, keine Hilfe aus dem Westen – trotzdem hoffen viele einfache Ukrainer im Schützengraben auf Hilfe aus BRD, die nie komme wird. Die Niederlage wird zu schmerzlich sein, danach wird der Staat Ukraine, den es nie gegeben hat erneut zur Brach-Fläche erklärt. Fast 2 Millionen Ukrainer, die tot, verwundet oder vermisst sind. Und wofür?

  • 15:31 Uhr

    Leserbrief von Wolfgang B., 15.08.2026

    Hallo RT-Team Wie kann man euch unterstützen? Wie kann man gegen die westliche Medien-Zensur vorgehen? Ich habe schon mehrmals gefragt, aber ja, es kommt gar nichts von eurer Seite.

    Antwort der Redaktion:

    Sehr geehrter Herr B., 

    wir danken für Ihre Frage und Bereitschaft, zu helfen. Wir müssen sehr vorsichtig sein mit derart Verhaltensanregungen, da wir keinen unserer Leser in das Risiko der Strafbarkeit wegen Umgehung von EU-Sanktionen oder "Billigung des aggressiven russischen Angriffskrieges" bringen wollen.

    Wie sind die Deutschen in einer Lage, der die heutige zunehmend ähnelt, damit umgegangen? Wie haben sie "Feindsender" gehört und wie und wem haben sie das Gehörte weitergegeben? Es gehört Mut dazu. Wer diesen Mut zum Widerstand hat, kann ja die Kunde davon weitergeben, wo und wie man uns weiter lesen und empfangen kann. Steht alles in unserem täglichen Newsletter, den Sie sicherlich bereits abonniert haben.

    Zu Nur 49 Prozent gefüllt: Deutschlands Gasreserven sorgen für Unruhe

    Die EU-Sanktionen haben ihre gesamte Wirkung erfüllt. Deutschland und die gesamte EU inklusive Kriegspartei Schweiz haben mit den Sanktionen nicht nur erreicht, dass die Lieferungen sich reduziert haben, sondern dass auch die Preise das fünffache erreichen und die gesamte Industrie in Westeuropa zu Boden zwingen. Alle sprechen aktuell von der Energie, die nächsten Winterfehler. Danke an den hervorragenden Sommer mit außerordentich hohen Temperaturen seit fast drei Monaten.

    Heute hat die Frankfurter Allgemeine bekanntgegeben, dass in Westeuropa die Ernteausfälle 100% sind. Da kann man ganz Westeuropa eigentlich nur noch guten Appetit mit leeren Tellern wünschen. Ach ja, und fragt nicht in Russland an. Der gesamte Ackerbau ist für das russische Volk und die befreundeten Staaten der Russischen Föderation bestimmt.

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