Teuer wie nie ‒ Lauterbach will höhere Beiträge für die Pflegeversicherung

Laut einem Bericht des Handelsblatts vom Freitag will Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) höhere Beiträge in der sozialen Pflegeversicherung durchsetzen.
Demnach sollen die Beiträge um 0,35 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent des Bruttolohns angehoben werden. Zudem soll der Kinderlosenzuschlag um 0,25 Beitragssatzpunkte auf 0,6 Beitragssatzpunkte steigen. Ihr Beitrag läge also bei 4,0 Prozent.
Lauterbach will damit ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts umsetzen, das gefordert hatte, den Erziehungsaufwand von Eltern stärker zu berücksichtigen. Im Gegenzug werden Mitglieder mit mehreren Kindern ab dem zweiten bis zum fünften Kind in Höhe von 0,15 Beitragssatzpunkten pro Kind entlastet.
In der Konsequenz läge die Summe aller Sozialbeiträge zur Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab Juli bei 40,8 Prozent. Für Kinderlose überträfe sie die 41-Prozent-Marke.
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