Deutschland

"Sound of Peace": Kulturszene mobilisiert in Berlin für Ukraine

Unter dem Titel "Sound of Peace" führen Kulturschaffende in Berlin eine Solidaritätsveranstaltung mit der Ukraine durch. Zahlreiche Teilnehmer werden erwartet, bekannte Musiker geben bei der "musikalischen Kundgebung" ihr Liedgut zum Besten.
"Sound of Peace": Kulturszene mobilisiert in Berlin für UkraineQuelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Daniel Lakomski

Mit einer großen Solidaritätskundgebung vor dem Brandenburger Tor haben Kulturschaffende vor Tausenden von Menschen am Sonntag ihre Unterstützung für die Ukraine demonstriert. Die sogenannte Friedensaktion "Sound of Peace" sollte nach Einschätzung der Veranstalter "Europas größte musikalische Kundgebung" gegen den Krieg werden. Seit dem 24. Februar führen die russischen Streitkräfte eine Militäroperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung des Landes durch, die von westlicher Seite als Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die Ukraine bezeichnet worden ist.

Angemeldet wurden für heute 20.000 Teilnehmer. Zum Auftakt der musikalischen Kundgebung kamen zunächst mehrere Hundert Menschen. Die Menge wuchs nach Beginn zunehmend auf mehrere Tausend an. Ziel von "Sound of Peace" sollte es sein, viele Spenden zu sammeln, um die Opfer des Krieges in der Ukraine zu unterstützen.

Auftreten sollen bis zum Abend unter anderem Marius Müller-Westernhagen mit seinem Song "Freiheit", David Garrett, Clueso, Michael Patrick Kelly, Fury in the Slaughterhouse, In Extremo, Mia., Mine, Peter Maffay, Revolverheld, Sarah Connor, Silbermond, The BossHoss und Zoe Wees. Einige dieser Künstler hatten vor wenigen Monaten bereits auch für COVID-19-Impfungen geworben. Auf der Kundgebung in Berlin sei auch Natalia Klitschko, die Ehefrau des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko. Mehrere Fernsehsender wollen am Nachmittag von der Veranstaltung live übertragen.

Mehr zum Thema - Ein irrer Propagandafeldzug gegen Russland

(rt/dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.