Deutschland

Klimastiftung MV will Nord Stream 2 künftig nicht mehr unterstützen

Die von der Nord Stream 2 AG mitfinanzierte Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern will die Gaspipeline Nord Stream 2 nicht länger unterstützen. Die Stiftung werde aber ihre Kernaufgabe – den Klimaschutz als Thema in der Gesellschaft zu verankern – weiter wahrnehmen.
Klimastiftung MV will Nord Stream 2 künftig nicht mehr unterstützenQuelle: www.globallookpress.com © Jens Büttner / dpa

Der ehemalige Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, hat der dpa am 23. Februar mitgeteilt, dass die von der Nord Stream 2 AG mitfinanzierte Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 nicht länger unterstützen werde. Der Vorsitzende teilte mit, der Vorstand habe nach dem Stopp der Zertifizierung der Pipeline durch die Bundesregierung beschlossen, dass seitens der Stiftung keine weiteren Anstrengungen unternommen würden, bei den noch anstehenden Arbeiten zu helfen. Man sei sich im Vorstand einig, dass man der jüngsten Entwicklung Rechnung tragen müsse und die Stiftung nun nicht mehr an den Auftrag gebunden sei, trotz der US-Sanktionen zur Fertigstellung der Pipeline beizutragen.

Sellering gab ferner bekannt, die Nord Stream 2 AG habe der Klimastiftung insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, über deren Verwendung allein der Vorstand entscheide. Die Stiftung werde ihre Kernaufgabe – den Klimaschutz als existenziell wichtiges Thema in der Gesellschaft zu verankern – weiter wahrnehmen.

Die Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern war nach einem Landtagsbeschluss vom Januar 2021 gegründet worden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern gab 200.000 Euro Stiftungskapital, Nord Stream hingegen 20 Millionen Euro. Ein Hauptziel der Stiftung war es, den Fertigbau der Gasleitung Nord Stream 2 durch die Ostsee unter den Sanktionsdrohungen der USA gegen beteiligte Unternehmen zu unterstützen.

Die Pipeline war nach Angaben des russischen Konzerns Gazprom noch im September 2021 fertiggestellt worden. Am 22. Februar 2022 stoppte die Bundesregierung allerdings den Prozess der Betriebsgenehmigung.

Mehr zum Thema - "Ölpreis erzielt neue Höchststände" – Marktunsicherheit angesichts der Ukraine-Eskalation

(dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team