Deutschland

Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen: Maskenpflicht in Schulen fällt weg

In den kommenden Wochen lockern Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen die Corona-Regeln in den Schulen. So soll in beiden Bundesländern die Maskenpflicht in den Klassenräumen wegfallen. Zudem wird die Zahl der wöchentlichen Corona-Tests schrittweise reduziert.
Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen: Maskenpflicht in Schulen fällt wegQuelle: AFP © Ina Fassbender

Ab dem kommenden Montag geht die Schule in Mecklenburg-Vorpommern nach den zweiwöchigen Winterferien wieder los. Im zweiten Halbjahr soll der schulische Alltag im nordöstlichsten Bundesland Deutschlands aber mit weniger Corona-Regeln ablaufen. Laut Ankündigung in Schwerin bleibt die Maske nur noch in den ersten zwei Wochen nach den Winterferien für alle Kinder in den Klassenräumen obligatorisch. Vom 7. März an muss sie im Unterricht nicht mehr getragen werden. Nur noch auf den Gängen der Schulgebäude bleibt der Mund-Nasen-Schutz Pflicht. Lediglich im Falle, dass ein Mitschüler ein positives Testergebnis hat, muss danach die gesamte Klasse für fünf Tage erneut Maske tragen.

Darüber hinaus will Mecklenburg-Vorpommern schrittweise die Zahl der wöchentlichen Testungen gegen das Coronavirus reduzieren. So ist geplant, dass bis zum  21. März die Schüler dreimal pro Woche getestet werden. Danach soll dies nur noch zweimal in der Woche vonstatten gehen.

Auch Niedersachsen geht einen ähnlichen Weg. In den kommenden Wochen und Monaten werden auch in diesem Bundesland die Corona-Regeln in den Schulen gelockert. Den Anfang macht hier die Reduzierung der wöchentlichen Tests. Vom 7. März an sollen jene nur noch drei- statt fünfmal pro Woche durchgeführt werden. Bis Anfang Mai soll die Testpflicht dann komplett entfallen. Vom 21. März an fällt zudem für Grund- und Förderschüler die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung im Klassenzimmer. Auch auf den Außengeländen und im Sport muss die Maske nicht mehr getragen werden.

In den Fluren bleibt jene jedoch weiterhin obligatorisch. Bis Anfang Mai sollen dann alle weiteren Schüler folgen. Auf eigenen Wunsch können die Kinder aber auch darüber hinaus weiterhin eine Maske am Platz tragen. Genauso wie in Mecklenburg-Vorpommern sollen auch in Niedersachsen im Falle eines positiven Testergebnisses in der Klasse alle Mitschüler wieder für fünf Tage die Maske am Platz tragen müssen.  

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) teilte am Donnerstag mit: 

"Wir erleichtern den Schulalltag, schmeißen die Sicherheit aber nicht achtlos über Bord."

Auch im Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen wird das Testen an den Grundschulen heruntergefahren. Ab dem 28. Februar sollen die Tests nicht mehr in der Schule, sondern dreimal pro Woche zu Hause gemacht werden.

Mehr zum Thema -Stiftung Warentest: Grundschüler sollten keine FFP2-Maske, sondern OP-Mundschutz tragen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team