Deutschland

Bundesrat stimmt neuen Quarantäneregeln zu

Nach dem Bundestag haben die neuen Quarantäneregelungen für Deutschland nun auch den Bundesrat passiert und können in Kürze in Kraft treten. Unter anderem ist vorgesehen, dass Kontaktpersonen mit einer Drittimpfung nicht mehr in Quarantäne müssen.
Bundesrat stimmt neuen Quarantäneregeln zuQuelle: www.globallookpress.com © Thomas Koehler

Die neuen Corona-Quarantäneregeln können in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Verordnung zugestimmt, die dafür einen rechtlichen Rahmen schafft. Den neuen Regeln zufolge müssen positiv Getestete und deren Kontaktpersonen nur noch zehn Tage in Isolation oder Quarantäne. Bisher waren 14 Tage üblich. Nach sieben Tagen besteht die Möglichkeit, sich freizutesten.

Kontaktpersonen, die bereits eine Drittimpfung erhalten haben oder innerhalb der vergangenen drei Monate geimpft oder genesen sind, müssen nicht mehr in Quarantäne. Durch die kürzeren Quarantänezeiten soll sichergestellt werden, dass auch bei steigenden Inzidenzen wichtige Versorgungsbereiche nicht zusammenbrechen.

Vor der Abstimmung des Bundesrates sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), er sehe ein Ende der Pandemie kommen. Man müsse die Gelegenheit nutzen. Nicht jedes Land sei dazu in der Lage, in Deutschland sei man "privilegiert". Lauterbach appellierte auch dazu, sich impfen oder boostern zu lassen:

"Wenn wir alle für uns in Anspruch nähmen, dass wir es nicht nötig haben oder besser wissen oder nicht mitmachen wollen oder ein anderes Staatsverständnis haben, dann würden wir im Chaos enden."

Daher sei er auch für eine allgemeine Impfpflicht, so Lauterbach.

Mehr zum Thema Umfrage vor Bund-Länder-Runde: Mehrheit für Verkürzung von Quarantäne

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team