Deutschland

Testpflicht gekippt: Bayern genehmigt nach Protesten 2G-Regel auf Skipisten

Der ursprüngliche Plan der Bayerischen Landesregierung, auf den Skipisten die 2G-plus-Regel durchzusetzen, wurde aufgrund massiver Proteste aus der Tourismusbranche geändert. Die Seilbahn-Branche atmet auf, da der "Todesstoß" abgewendet wurde.
Testpflicht gekippt: Bayern genehmigt nach Protesten 2G-Regel auf SkipistenQuelle: www.globallookpress.com © Eibner-Pressefoto/EXPA/Feichter

Das Bayerische Landeskabinett verständigte sich am 7. Dezember darauf, die ursprünglich für Bayerns Skigebiete geplante 2G-plus-Regel abzuschwächen.

Laut der geplanten Regelung hätten Geimpfte und Genesene für Gondel oder Lift zusätzlich einen negativen Testnachweis benötigt. Für Gondeln gilt in Bayern aber weiterhin eine Belegung von maximal 25 Prozent.

Das Kabinett hatte die 2G-plus-Regelung für Skigebiete mit dem heutigen Tag gekippt. Ab sofort ist in Bayern nur noch ein 2G-Nachweis zum Skifahren notwendig, ohne zusätzlichen Corona-Test. Damit gelten in Bayern dann dieselben Voraussetzungen wie in Österreich.

Vor allem Liftbetreiber und der Verband Deutscher Seilbahnen empfanden die ursprüngliche Regel für zu streng und befürchteten einen finalen "Todesstoß" für die Mitglieder dieser Branche.

In einer Mitteilung auf der Verbandsseite hatte es in der letzten Woche dazu noch geheißen: "Seilbahn-Branche reagiert entsetzt auf die Beschlüsse des Kabinetts":

"Das ist der Todesstoß für uns", so Matthias Stauch, der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen, "nach zwei Pandemiewintern mit Lockdown werden die neuen Maßnahmen Existenzen vernichten. Mit diesen Beschlüssen stirbt jede Hoffnung auf Erholung der Wintersportbranche."

Viele Liftbetreiber hatten daraufhin gegen die 2G-plus-Regelung mit Nachdruck protestiert, da für die Skigebiete der geplante Saisonstart am 18. Dezember nahte. Betreiber fürchteten eine Abwanderung, z. B. nach Österreich, wo die Lockdown-Maßnahmen am 12. Dezember voraussichtlich enden.

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