Deutschland

Einkaufen in Sachsen bald nur noch mit 2G-Regel?

Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge denkt das Bundesland Sachsen über eine drastische Verschärfung der Corona-Maßnahmen nach. Die neuen Maßnahmen, über die derzeit beraten wird, betreffen das Einkaufen, den Arbeitsplatz, Weihnachtsmärkte und Großveranstaltungen.
Einkaufen in Sachsen bald nur noch mit 2G-Regel?Quelle: AFP © John MacDougall/AFP/Pool

Laut der Bild raten Experten dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer dringend, die Kontakte zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte im Freistaat schnellstmöglich um 60 Prozent zu reduzieren, um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen. Dem Bericht zufolge berate die sächsische Regierung bereits "hinter verschlossenen Türen" über die möglichen Verschärfungen.

Bild gibt an, die geplanten Änderungen bereits zu kennen und führt folgende auf:

- Beim Einkaufen soll die 2G-Regel gelten. Ausnahmen seien Lebensmittel-, Bau- und Gartenmärkte.

- Am Arbeitsplatz soll 3G gelten. Kontrollieren sollen das die Arbeitgeber.

- Landestypische Veranstaltungen sollen verboten werden. Das betrifft unter anderem Weihnachtsmärkte und Bergparaden.

- Bei Großveranstaltungen, etwa dem Besuch von Fußballstadien, soll 2G+ gelten.

- Zudem soll es eine generelle Testpflicht für Geimpfte und Genesene in Alten- und Pflegeheimen, bei der Kurzzeitpflege und in Krankenhäusern geben. Dies sei auch eine Option für Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Wie die Bild weiter schreibt, könnten auch Kultureinrichtungen geschlossen werden. Weiterhin sollen bestehende Ausnahmen von der 2G-Regel nicht mehr nur für Unter-16-Jährige, sondern für alle Unter-18-Jährigen gelten.

Die Zeitung betont in dem Artikel, dass sämtliche Punkte als Maßnahmen im Entwurf für die neue Verordnung angedacht seien. Ob sie tatsächlich in dieser Form beschlossen würden, werde sich zeigen.

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