Deutschland

Wirksamkeit des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs nimmt nach sechs Monaten deutlich ab

Die Wirksamkeit des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs sinkt im Laufe der Zeit deutlich: Wie jetzt bekannt wurde, verringert sie sich innerhalb von sechs Monaten von 88 auf 47 Prozent. Dies geht aus Daten hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.
Wirksamkeit des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs nimmt nach sechs Monaten deutlich abQuelle: www.globallookpress.com © Daniel Karmann/dpa

Wie aus am Montag veröffentlichten Daten hervorgeht, die von den US-Gesundheitsbehörden bei der Entscheidung über die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen berücksichtigt wurden, sinkt die Wirksamkeit des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs sechs Monate nach der zweiten Impfstoff-Dosis von 88 auf 47 Prozent. Die Daten wurden auch im Fachjournal The Lancet veröffentlicht sowie einem Peer-Review-Verfahren unterzogen.

Aus der Analyse von Pfizer und dem Unternehmen Kaiser Permanente geht hervor, dass der verabreichte Impfstoff über einen Zeitraum von sechs Monaten Krankenhausaufenthalte und Todesfälle auch bei der Delta-Variante zu 90 Prozent verhindert. Den Forschern zufolge deuten die Daten aber darauf hin, dass der Rückgang des Impfschutzes auf eine nachlassende Wirksamkeit und nicht auf die als ansteckender geltenden Delta-Variante des SARS-CoV-2-Erregers zurückzuführen ist.

Laut der Analyse von Pfizer und Kaiser Permanente soll das Vakzin während des genannten Zeitraums gegen alle bisher auftretenden Varianten wirksam sein. Die Daten deuteten zudem darauf hin, dass es sich bei Delta nicht um eine Variante handelt, die sich dem Impfschutz entzieht.

Mehr zum Thema - Zweifel an Wirksamkeit? Harvard-Forscher fordern Strategiewechsel bei COVID-Impfungen

Information:

Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe sind umstrittene Themen. Zahlreiche Experten in Wissenschaft, Politik und Medien schätzen diese als sicher und effektiv ein, da sie das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung weitgehend verhindern und die Vorteile einer Corona-Impfung die Risiken und Nebenwirkungen überwiegen. Langzeitnebenwirkungen der Impfungen sind generell nicht bekannt. Auch Risiken wie der ADE-Effekt (antibody-dependent enhancement, auf Deutsch: infektionsverstärkende Antikörper) wurden bisher bei weltweit Milliarden verabreichter Impfstoff-Dosen nicht beobachtet. Auch, dass Gensequenzen von beispielsweise mRNA-Vakzinen in die menschliche DNA eingebaut werden, gilt in Fachkreisen als ausgeschlossen. Stellungnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der bundesdeutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) lassen sich hier und hier nachlesen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team