Deutschland

Auch in München: "Schwarzfahren" soll nicht mehr "Schwarzfahren" heißen

Um Rassismus-Vorwürfen zu entgehen, hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) alle Plakate entfernt, auf denen das Wort "Schwarzfahren" zu sehen ist. Damit gehen die Münchner denselben Schritt wie die Berliner – auch dort taucht das Wort nicht mehr auf.
Auch in München: "Schwarzfahren" soll nicht mehr "Schwarzfahren" heißen© Christof Stache

Wie die Bild berichtet, erklärte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auf Anfrage der Zeitung, dass es sich bei dem Entfernen des Wortes um eine "Maßnahme für eine zeitgemäßere Kommunikation" handelt. Statt der bisher üblichen Aufkleber "Schwarzfahren kostet 60 Euro!", gibt es nun folgende Formulierung in München zu lesen: "Ehrlich fährt am längsten."

Die Münchner ziehen damit mit den Berlinern gleich. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben das Wort "Schwarzfahren" bereits aus ihrer gesamten Kommunikation entfernt. Wie die Bild schreibt, als eine Folge des sogenannten "Diversity-Programms", das der rot-grüne Berliner Senat im September 2020 beschlossen hatte.

Auch die BVG bestätigte auf Anfrage der Zeitung, dass es nun ohne Ausnahme statt "Schwarzfahren" nur noch "Fahren ohne gültigen Fahrschein" heißt. Die Bild verweist in ihrem Beitrag auf einen Kommentar des Sprachwissenschaftlers Eric Fuß in der Münchner Abendzeitung, der dort erklärt hatte, dass "Schwarzfahren" vom jiddischen Wort "shvarts" (Armut) stamme. Es habe also nichts mit Rassismus zu tun, sondern beschreibe lediglich Menschen, die zu arm seien, sich einen Fahrschein zu kaufen.

Laut der Bild weiß die BVG das auch. Trotzdem wolle das Unternehmen die "Diversity"-Vorgaben des Senats einhalten.

Mehr zum ThemaRassismus im Gewürzregal? Supermarkt signalisiert Tugend – nach insgesamt null Beschwerden

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team