Die Linke kontert Grünen-Wahlkampf: Höhere Benzinpreise bringen keine "Öko-Wende"

Eine "unerträgliche Arroganz" warf Amira Mohamed Ali, die Ko-Vorsitzende der Fraktion Die Linken im Deutschen Bundestag, der Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock von Bündnis 90/Die Grünen vor. Sie reagierte damit prompt auf den jüngsten Vorschlag von Annalena Baerbock, doch bitteschön die Benzinpreise um 16 Cent je Liter zu erhöhen. Amira Mohamed Ali twitterte noch am Montag auf diese Steilvorlage: "Das ist keine sinnvolle Klimapolitik, sondern spaltet die Gesellschaft noch weiter."
Höhere Benzinpreise? #Baerbock schaut mit einer unerträglichen Arroganz auf die Menschen mit kleinen Einkommen. Denn die trifft das wirklich, während Reiche weiter problemlos volltanken. Das ist keine sinnvolle Klimapolitik, sondern spaltet die Gesellschaft noch weiter.
— Amira Mohamed Ali (@Amira_M_Ali) May 31, 2021
Der linke Bundestagsabgeordnete Lorenz Gösta Beutin unterstützte seine Fraktionsvorsitzende mit einer klaren linken Alternative: "Allein die Preise für Energie und Kraftstoffe anzuheben reicht aber nicht, denn das führt zu neuen sozialen Verwerfungen. Es braucht einen grundsätzlichen Systemwechsel, dabei darf die Vergesellschaftung von Stromkonzernen und Stromnetzen kein Tabu sein. Ordnungsrecht muss vor Marktanreizen gehen."
Annalena Baerbock hatte am Wochenende ihren Vorschlag für die 16-Cent-Erhöhung der Kraftstoffpreise propagiert. Ein Teil sei ja bereits erfolgt: "Sechs Cent Preiserhöhung gab es jetzt zum Jahresbeginn, weil erstmalig auch ein Kohlendioxidpreis auf Benzin eingeführt worden ist. Wir sagen, dass das schrittweise angehoben werden muss auf die 16 Cent", beschwichtigte sie in einer Sendung von BILD.
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