Deutschland

Fünf verletzte Polizisten und sechs Festnahmen bei nächtlichen Krawallen in Stuttgart

Am Samstag versammelten sich hunderte Menschen abends in der Stuttgarter Innenstadt. Als Polizisten die Anwesenden aufgrund eines Alkoholverbots und der Corona-Schutzverordnung ansprachen, reagierten viele junge Menschen aggressiv. Es kam zu Zusammenstößen und Festnahmen.

In Stuttgart kam es am Samstag spätabends zu Ausschreitungen. Nach Angaben der Polizei waren "zahlreiche Personen" bereits über den Tag hinweg sowie am Abend in der Stuttgarter Innenstadt unterwegs. Ab 22 Uhr sprachen Polizeibeamte einzelne Gruppen im Bereich des Schlossplatzes und der Freitreppe auf das geltende Verbot zum Alkoholkonsum an und wiesen sie auf die Regelungen der Corona-Schutzverordnung hin. Die Polizei sprach von insgesamt rund 600 vorwiegend jungen Menschen.

Gegen Mitternacht kam es dann zu mehreren Flaschenwürfen in Richtung der Einsatzkräfte. Es gab auch Handgreiflichkeiten. Der Einsatzleiter entschied sich, die Freitreppe räumen zu lassen. Die Beamten forderten die Personen auf, sich in Richtung des Hauptbahnhofes zu entfernen. Dabei kam es laut Polizeibericht "zu weiteren Flaschenwürfen, Auseinandersetzungen und massiven Beleidigungen". Die Polizei setzte Pfefferspray ein und sperrte kurzzeitig die Zufahrtswege rund um den Schloßplatz und zur Königstraße. Die Lage beruhigte sich deutlich erst gegen 2 Uhr nachts. Bei anschließenden Überprüfungen stellten die Beamten diverse Sachbeschädigungen im Bereich der Königstraße fest.

Die Polizei berichtete über insgesamt fünf verletze Beamte, darunter eine Schwerverletzte. Es habe sechs Festnahmen gegeben. Die Tatverdächtigen wären nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Polizei bat darum, dass sich Zeugen bei ihr melden.

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