Deutschland

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ab September wohl drei Parteien für Regierungsbildung nötig

Die SPD mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verliert deutlich an Zustimmung, bleibt aber auf Platz eins. Das zeigt eine Umfrage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September. Zusammen mit dem Partner CDU würde die Koalition die Mehrheit verlieren.
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ab September wohl drei Parteien für Regierungsbildung nötigQuelle: www.globallookpress.com © Hans Blossey/imageBROKER.com

In Mecklenburg-Vorpommern wird im September ein neuer Landtag gewählt. Die Regierungskoalition von SPD und CDU muss um ihre Mehrheit bangen, wie eine Umfrage von Infratest dimap zeigt. Diese wurde im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR), der Schweriner Volkszeitung und der Ostseezeitung durchgeführt. Über die Ergebnisse berichtete am Donnerstagabend der NDR.

Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bleibt mit 23 Prozent auf Platz eins, verliert aber fast acht Prozentpunkte im Vergleich zu 2016. Die CDU kommt auf 21 Prozent, 2016 waren es 19 Prozent. Beide Parteien kommen zusammen nicht mehr auf die Mehrheit; ein dritter Partner würde für die Regierungsbildung notwendig.

Drittstärkste Kraft in der Umfrage ist die AfD mit 17 Prozent. Der größte Gewinner sind die Grünen mit 14 Prozent: Sie gewinnen als einzige Partei deutlich hinzu. Die Linken kommen auf elf Prozent. Die FDP würde mit sechs Prozent erstmals seit 2011 in den Landtag einziehen.

Der Landtag wird am Tag der Bundestagswahl gewählt. Bei dieser würden die beiden "großen" Parteien in Mecklenburg-Vorpommern die Plätze tauschen. Wie Infratest dimap herausfand, liegt die CDU mit fünf Punkten Vorsprung vor der SPD. Dahinter käme die AfD, dann die Grünen, die Linken und die FDP.

Zurück zur Landespolitik: Nur noch 51 Prozent sind mit der Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden. Im November des vergangenen Jahres lag dieser Wert in Mecklenburg-Vorpommern noch bei 70 Prozent.

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