Deutschland

Nach Senderankündigung von RT DE: DER SPIEGEL versucht sich in "Investigativjournalismus"

Immer wieder wird RT DE haltlos vorgeworfen, Manipulation im Auftrag der russischen Regierung zu betreiben. Bisher hielt man sich allerdings damit zurück, RT-Mitarbeitern offen Agententätigkeit vorzuwerfen. Ein Hamburger Nachrichtenmagazin geht nun einen Schritt weiter.
Nach Senderankündigung von RT DE: DER SPIEGEL versucht sich in "Investigativjournalismus"Quelle: Sputnik © Sergej Welitschkin / RT DE

Nach unserer Ankündigung, bis zum Ende des Jahres in Deutschland als TV-Sender zu starten, stehen wir im Rampenlicht auch der Mainstreammedien. Auch die Kollegen beim Spiegel widmeten uns ihre Aufmerksamkeit. Sie haben uns viel geschrieben, aber wir möchten eine der kuriosesten Fragen mit Ihnen teilen. Diese Frage dreht sich um unseren Programmchef Alexander Korostelev. 

Wir werden sehen, ob der Spiegel die  Anfrage in voller Länge veröffentlicht, in dem weitere ähnlich bizarre Fragen auftauchen. Wir erwarten also ein Musterbeispiel des Investigativjournalismus.

Frage des Spiegel:

"Mit Alexander Korostelev haben Sie einen Chefredakteur, der am 'Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen', das dem Moskauer Außenministerium untersteht, studierte: Unterhält oder unterhielt Herr Korostelev Kontakte oder Beziehungen zum Außenministerium und/oder Geheimdiensten (SWR, FSB, etc.) der Russischen Föderation? Wenn ja, in welcher Form?"

Antwort von RT DE:

"Da Sie die Frage zum Lebenslauf unseres Programmdirektors ihm nicht direkt stellten, haben wir diese gerne für Sie weitergeleitet."

Antwort von Alexander Korostelev:

"Da dem Gründer des Spiegel Rudolf Augstein die Ehrendoktorwürde der MGIMO, meiner Alma Mater, verliehen wurde, werden Sie in Ihrem Artikel sicherlich thematisieren, ob und in welcher Form Herr Augstein mit dem Auswärtigen Amt der Russischen Föderation und/oder den russischen Geheimdiensten (FSB, SWR etc.) zusammengearbeitet hat."

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Wir bei RT DE erwarten geduldig das Endprodukt des Investigativjournalismus à la Spiegel und heben uns für die Gelegenheit etwas Popcorn auf, was auch die geneigten Leser machen sollten.

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