Deutschland

Kommt nun doch eine Impfpflicht? Bundeswehrsoldaten sollen vor COVID-19 geschützt werden

Der Generalarzt der Bundeswehr hatte für die Soldaten eine Impfpflicht gegen das Coronavirus gefordert. Diese Pflicht beträfe 180.000 Personen. Noch muss das Verteidigungsministerium zustimmen. Folgt darauf die Impfpflicht für weitere Berufsgruppen?
Kommt nun doch eine Impfpflicht? Bundeswehrsoldaten sollen vor COVID-19 geschützt werdenQuelle: AFP © Jens Schlüter

Ab Beginn des kommenden Jahres wird in Deutschland gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Zunächst sollen Risikogruppen geimpft werden. 

Während für den Rest der Bevölkerung kein Impfzwang besteht, könnte diese für die Bundeswehrsoldaten zur Pflicht werden. Begründet werden könnte es als "duldungspflichtige Maßnahme", da sich die Soldaten im Dienste des Staates befinden. 

Der Generalarzt der Bundeswehr hatte eine Impfpflicht empfohlen, so berichtet der Spiegel. Als Argumente für den Zwang werden die Unterbringung in Kasernen, Übungen in Truppen und die Mithilfe in der Pandemiebekämpfung genannt. Sie könnte in die Basisimpfungen für Soldaten aufgenommen werden. Soldaten müssen sich auch gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten, Grippe, Mumps, Masern und Hepatitis impfen lassen.

In den sozialen Medien reagieren Nutzer auf die Nachricht mit der Vermutung, dass sich auch andere Personengruppen der Impfpflicht unterwerfen werden müssen. Einige Twitter-Kommentare:

"Willkommen in der 'schönen neuen Welt' des Totalitarismus und der Experimente an Menschen. Die Impfpflicht als Euphemismus für Euthanasie?"  

"Was gestern noch ein Dementi war. COVID-19-Impfpflicht für Bundeswehr wird diskutiert!"

"Die Soldaten werden sicher begeistert sein. Man möchte schließlich den Feind nicht mit einem Virus anstecken."

"Da tun die mal was Sinnvolles. Zu meiner Bundeswehrzeit hatte ich bis auf die japanische Enzephalitis jede Impfung. Bei meinem Impfpass vermutet jeder Arzt noch heute eine Weltreise. Übrigens: Ich hätte selbst als Soldat die Impfung verweigern dürfen. Stichwort: Impfpflicht." 

Auch bei der Impfkampagne wird die Bundeswehr unterstützend tätig sein. Der zuständige Generalarzt Johannes Backus sagte gegenüber der Bild am Sonntag: 

"Als Sanitätsdienst der Bundeswehr planen wir deutschlandweit voraussichtlich mit bis zu 26 Impfstationen, die wir selbst mit jeweils rund 20 bis 25 Soldaten betreiben würden (...) Unter idealen Bedingungen würden wir es so schaffen, circa 18.000 Menschen pro Tag in Deutschland zu impfen." 

Mehr zum Thema - Bundesregierung: Künftig bis zu 20.000 Bundeswehrsoldaten im Inlandseinsatz

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team