Gesellschaft

"Wir haben keinen Hass auf Deutsche, nur auf Nazismus" - OB von Wolgograd (Stalingrad) (Video)

In der wichtigsten russischen Weltkriegs-Gedenkstätte - der "Halle des Ruhms" auf dem Mamajew-Hügel - erklingt Musik des deutschen Komponisten Robert Schumann. Für den Oberbürgermeister von Wolgograd, der Berlin besuchte, ein Zeichen der Verständigung.
"Wir haben keinen Hass auf Deutsche, nur auf Nazismus" - OB von Wolgograd (Stalingrad)  (Video)Quelle: Sputnik

Die offizielle Delegation der Partei "Die Linke" stellte die einzigen deutschen Vertreter bei den Jubiläums-Feierlichkeiten in Wolgograd zum 75. Jahrestag der Beendigung der Schlacht um Stalingrad. Die deutschen Gäste waren so beeindruckt von ihrem Besuch, dass sie ihren Gastgeber, den Oberbürgermeister von Wolgograd, Andrej Kosolapow, zu einem Gegenbesuch nach Berlin einluden. Dieser kam jüngst dieser Einladung auch nach.

Mehr zum Thema -  Die Linke und ein CSU-Gast: "Russlandpolitik aus der Sackgasse führen" (Video)

Bei seinem Auftritt vor ca. 600 Gästen im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur erzählte Kosolapow, dass seine Region den ersten Sanktionsschock überwunden hat und sich nach einer langen Rezession auf dem Weg der Reindustrialisierung befindet. In seiner Abschlussrede betonte der Lokalpolitiker, dass das Gedenken an den Krieg in der Stadt ein inklusives ist: Eine Abneigung gegen die einstigen Zerstörer seiner Stadt gibt es nicht. Mit den Deutschen seien die Russen in ihrem "Hass auf den Nazismus" hingegen vereint. Dass in der Halle des Ruhms auf dem Mamajew-Hügel das Lied eines deutschen Komponisten erklingt, wertete Kosolapow als Symbol der deutsch-russischen Verständigung. Der deutsche Liedermacher Tino Eisbrenner brachte diese auf seine Art zum Ausdruck. 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team