EM-Spiel Russland – Dänemark: ARD entschuldigt sich für einseitigen Kommentar von Tom Bartels
Am Montag hatte Tom Bartels das EM-Gruppenspiel zwischen Dänemark und Russland kommentiert. Eine offenkundige Sympathie für die dänische Mannschaft war dabei nicht zu überhören gewesen.
Das bestätigten auch diverse Meinungen aus dem Netz: "Selten so einen parteiischen Kommentator gehört. Wirklich schade", twitterte ein Zuschauer an die Sportschau gerichtet. Diese antwortete rasch:
"Tom Bartels kommentiert die Spiele mit bestem Wissen und Gewissen aus einer neutralen Perspektive. Dass das in manch einer emotionalen Situation gegebenenfalls nicht immer gelingt, bitten wir zu entschuldigen."
Tom Bartels kommentiert die Spiele mit besten Wissen und Gewissen aus einer neutralen Perspektive. Dass das in manch einer emotionalen Situation gegebenenfalls nicht immer gelingt, bitten wir zu entschuldigen.
— Sportschau (@sportschau) June 21, 2021
Der Twitter-User gab daraufhin zurück:
"Ich mag seine Emotionen normalerweise. Da sind sie meist gleichwertig verteilt. Nur heute war von der 1. bis zur letzten Minute klar, auf welcher Seite er steht."
Dennoch dankte er der Sportschau für die schnelle Antwort. Auch andere Leute waren der Auffassung, dass Bartels zu parteiisch gewesen sei, andere hingegen ergriffen Partei für ihn und die ARD:
Tom Bartels hat nichts falsch gemacht! Ganz im Gegenteil, das sind die Emotionen, welche wir Zuschauer haben wollen! Ungeachtet der Befindlichkeiten irgendwelcher Diktatorenverehrer! Daher weiter so und danke für diesen Kommentator! ;)
— Daniel Neudorf (@NeudorfDaniel) June 22, 2021
Die dänische Mannschaft erfährt seit ihrem Auftaktspiel gegen Finnland große Sympathie: Während des Spiels war der dänische Nationalspieler Christian Eriksen auf dem Rasen aufgrund eines plötzlichen Herzstillstands zusammengebrochen und musste minutenlang wiederbelebt werden.
Mehr zum Thema - Sechs Tage nach Beinahe-Herztod: Christian Eriksen verlässt das Krankenhaus19 Juni 2021
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.