Gesellschaft

Skepsis gegenüber AstraZeneca treibt Impfwillige zu Konkurrenzprodukten

Das Impfen gegen COVID-19 geht in Deutschland, wenn auch nur schleppend, voran. Seit Anfang Februar kommt noch ein dritter Impfstoff dazu – das von den Briten hergestellte AstraZeneca. Doch die Menschen sind skeptisch. Eine Straßenumfrage von RT DE.

Das Impfen gegen COVID-19 geht in Deutschland, wenn auch nur schleppend, voran. Seit Anfang des Jahres wurden laut Robert Koch-Institut, hierzulande fast 4,5 Millionen Menschen geimpft. Die meisten davon mit den mRNA-basierten Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna. Seit Anfang Februar kommt noch ein dritter Impfstoff dazu – das von den Briten hergestellte AstraZeneca. Doch die Menschen sind skeptisch. Ohnehin scheinen nicht Wenige bei dem Thema eher zurückhaltend zu sein. Eine Passantin sagt bei einer RT DE-Straßenumfrage:

"Ganz ehrlich, das hört sich nicht so toll an. Aber ich möchte mich eigentlich gar nicht impfen lassen. Ich hab ne Sch(...)angst vor diesem Piks. Leider."

Grund der Irritationen ist neben grundsätzlichen Bedenken aber auch die Frage, welcher Impfstoff der Richtige ist. Da die Skepsis gegenüber AstraZeneca groß ist, neigen viele dazu, sich mit anderen Impfstoffen impfen zu lassen, wie Pfizer/BioNTech, Moderna oder – falls zugelassen – Sputnik V. Laut Experten sollte aber auch AstraZeneca bei der Risikolinderung helfen, denn 70 Prozent Wirksamkeit wäre besser als gar keine.