Gesellschaft

Corona-Ausschuss: "Der Test ist tatsächlich das Verbrechen" – Teil 2

In der zehnten Sitzung der Stiftung Corona-Ausschuss ging es um die Gefährlichkeit des Virus und der ihm zugeordneten Krankheit COVID-19. Themen waren dabei die Rolle des Immunsystems, medizinische Diagnostik, Behandlungen und Impfungen bei dieser Atemwegserkrankung.
Corona-Ausschuss: "Der Test ist tatsächlich das Verbrechen" – Teil 2Quelle: www.globallookpress.com © Peter Endig

Vorbemerkung: RT DE berichtet in einer eigenen Serie mit Artikeln und Podcasts über die Arbeit der Stiftung Corona-Ausschuss. Dabei geht es neben der Information eines möglichst breiten Publikums auch um die Dokumentation der Ausschussarbeit zur Corona-Krise als ein buchstäblich umwälzendes Ereignis. Die Berichterstattung zu den Anhörungen des Ausschusses erfolgt thematisch und nicht chronologisch. Sie bleibt durch das Geschehen an sich tagesaktuell – mit Blick auf die weiteren Entwicklungen sowie hinsichtlich einer Aufarbeitung der bisherigen Ereignisse.

Die Juristen der Stiftung Corona-Ausschuss trafen sich am 14. August in Berlin zu ihrer zehnten Sitzung. Mit ihrer Ausschussarbeit beabsichtigen sie, die Corona-Maßnahmen der Regierungen des Bundes und der Länder einer öffentlichen und rechtlichen Bewertung zugänglich zu machen.

"Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?" lautete der Titel der mehrstündigen Anhörung, die den als neu registrierten Erreger SARS-CoV-2 und die diesem als neuartig zugeordnete Krankheit COVID-19 sowie deren medizinische Einordnung, Diagnostik, Behandlung und die vorgesehenen Impfungen dagegen behandelte.

Dazu berichteten der Lungenarzt und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg und der frühere Chefarzt und Radiologe Dr. Gerd Reuther (Teil I) sowie der Biologe Clemens Arvay und der Immunologe Prof. Pierre Capel (Teil II).

Wodarg trug maßgeblich zur Aufklärung der Vorgänge rund um die sogenannte "Schweinegrippe" im Jahr 2009 bei und kritisiert heute den Umgang mit der "Corona-Krise". Er selbst war dazu bereits als Experte in der ersten Ausschusssitzung ausführlich befragt worden. Gegen Behauptungen, er verbreite Falschmeldungen und Lügen insbesondere zum Einsatz der sogenannten PCR-Tests für die Registrierung von Corona-Befunden, hat Wodarg Ende November Klage "wegen Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz" beim Landgericht Berlin erhoben.

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Anhörung – Die Gefährlichkeit des Virus

BERICHT DES BIOLOGEN CLEMENS ARVAY

Als Biologe mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökologie beschäftigt er sich mit komplexen und medizinisch relevanten Zusammenhängen bei denen auch Viren eine Rolle spielen, erklärte Arvay. Dabei sei unter anderem die Anwendung epidemiologischer Methodik wichtig. Darüber hinaus befasse er sich mit Biotechnologie und dem Wirken von Konzernen in den Bereichen Gesundheit und Ernährung. Vor diesem Hintergrund analysiere er das Thema COVID-19.

Einleitend unterstrich Arvay die Bedeutung der Zahlen und der Erkenntnisse von Prof. John Ioannidis von der Universität Stanford.

"Diese Einordnung von Corona-Zahlen, die ganz bewusst, so muss man leider attestieren, medial unterdrückt wurde, die ist extrem wichtig. Ich möchte hier noch explizit betonen, dass Prof. John Ioannidis, wie Sie vorher schon gesagt haben, einer der meistzitierten Experten der Epidemiolgie der Welt ist. Und dass er 2015 noch vom British Medical Journal, einem der bedeutendsten und ältesten Medizinjournale, als 'Sargnagel der schlampigen Wissenschaft' bezeichnet wurde. Das heißt, man hat ihm attestiert, das er sozusagen der größte Feind der schlampigen Wissenschaft ist. Und als solcher ist er bereits frühzeitig im Februar und März aufgetreten [und] hat darauf hingewiesen, dass diese exponenzielle Wachstumskurve ein Artefakt ist. Also dass wir es nicht mit einem tatsächlichen exponenziellen Infektionsgeschehen zu tun hatten. Sondern dass diese plötzliche Ausweitung der Tests aus einem Hotspot heraus diese Kurve erzeugt hat. Er hat darauf hingewiesen, dass die Mortalität maßlos überschätzt wird. Und er hat gesagt: Wir könnten auf eines der größten Evidenzfiaskos zusteuern."

Es sei sehr bedauerlich, dass eines der im März erschienenen Videos von Ioannidis durch YouTube gelöscht wurde. Der Vermerk, dass dieses Video den "Community-Richtlinien" von YouTube widerspreche, überzeuge ihn nicht.

"Diese Einordnungen sind von Anfang an gezielt unterdrückt worden, wenn sie nicht dem politischen Kurs und den ausgewählten Experten entsprochen haben. Herr Dr. Wodarg kann natürlich ein Lied davon singen. Und ich hoffe, dass es irgendwann wieder zu einer Art Rehabilitation kommt und dass diese Dinge wieder richtiggestellt werden. Dass Experten, die früh das Richtige gesagt haben, dann aber unterdrückt wurden, wieder in ein korrektes Licht gestellt werden."

Zu diesen Einordnungen gehöre auch die Betrachtung des gesamten Krankheitsgeschehens, an dem bekanntermaßen viele Faktoren und Erreger wie Viren, Bakterien und Pilze beteiligt seien. So stürben laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Deutschland zwischen 40.000 und 50.000 Menschen jedes Jahr an Lungeninfektionen verschiedenster Art. Bei den ambulant erworbenen Infektionen ergebe sich eine Letalitätsrate von durchschnittlich 0,5 Prozent. Diese steige bei Menschen über 65 Jahren je nach Studie auf bis zu 30 Prozent. Das sind deutlich höhrere Letalitätsraten als die, die Ioannidis für das Corona-Krankheitsgeschehen ermittelt habe.

"Ich frage mich, warum das alles in der Vergangenheit keine Rolle gespielt hat. Warum diese viel höheren Mortalitätszahlen und Letalitätsraten kein Thema waren."

Auf dieses "Nichtwissen" setze sich nun dieses eine Thema "Corona" und erzeuge in der Bevölkerung den Eindruck, wir hätten es hier mit vollkommen neuen Prozessen und Dingen zu tun, die wir von anderen Krankheitserregern nicht kennen. Das ist die Problematik, so Arvay.

"Das ist auf diese gezielte Aussortierung von Einordnungen, von komplexen Betrachtungsweisen und von widersprechenden Analysen zurückzuführen."

Die Darstellungen des Corona-Krankheitsgeschehens seien im Verhältnis zu anderen Infektionszahlen unverhältnismäßig. Unverhältnismäßig sei diese Fokussierung insbesondere auch mit Blick auf andere Regionen wie Afrika, wo an den Folgen der Corona-Maßnahmen durch unterbleibende Gesundheitsversorgungen weit mehr Menschen stürben als durch die Krankheit selbst. Diese Regionen seien auch interessant mit Blick auf vorhandene Immunitäten infolge der dortigen Lebensbedingungen, die von geringerer Industrialisierung und niedrigeren Hygienestandards geprägt seien.

Bestehende Hintergrund- und Kreuzimmunitäten führten dazu, dass das Niveau für das Erreichen einer sogenannten Herdenimmunität weit niedriger als offiziell dargestellt liege.

"Auch darauf hat John Ioannidis bereits im März deutlich hingewiesen und wurde von allen Medien und Politikern ignoriert. Heute wissen wir, er hatte recht. So wie auch Wolfgang Wodarg in vielen Punkten recht hatte."

Es sei auffällig, dass trotz all dieser Evidenzen die Panik durch Medien und Politik weiterlaufe. Die Ergebnisse seiner Recherchen ließen ihn befürchten, dass sich auf dieses "Feld der Angst und der Desinformation" Interessen der pharmazeutischen Industrie aufgesetzt hätten. Kritischer und investigativer Journalismus gegenüber der Pharmaindustrie, den es vor Kurzem noch gegeben habe, sei einer unkritischen Weiterreichung von Aussagen und Pressemitteilungen ihrer Vertreter durch die Medien gewichen.

All dies spitze sich auf die Beförderung von Impfungen als "Lösung der Corona-Krise" zu, die schon bald durch signifikante Verkürzungen der Zulassungsphasen auf den Markt kommen sollen. Dabei handelt es sich vorwiegend um sogenannte genetische Impfstoffe, die über das Einbringen fremder Erbinformationen in unsere Zellen deren Proteinbiosynthese manipulieren, sodass sie virale Antigene produzieren, erläuterte Arvay. Durch unsere Immunantwort auf diese Antigene solle dann eine Immunität erreicht werden.

"Das ist eine Technologie, die vielleicht in der Zukunft relevant sein kann, die man aber nicht unter verkürzten Bedingungen einsetzen sollte. Die gesamten genetischen Impfstoffe sollte man nicht unter verkürzten Bedingungen zulassen, weil sie noch nicht ausreichend erprobt sind. Im Falle von RNA- und insbesondere DNA-Impfstoffen gab es [zum Zeitpunkt der Anhörung – Anm. Red.] noch nie einen zugelassenen Impfstoffkandidaten, der sich gegen Infektionskrankheiten gerichtet hätte."

Zwar würden RNA-Medikamente bereits in der Krebsmedizin eingesetzt. Doch sei hier die Abwägung von Nutzen und Risiko vollkommen anders. Denn bei einer potenziell lebensbedrohlichen Krebserkrankung seien sowohl die behandelnden Ärzte als auch die Patienten eher bereit, Medikamente und Behandlungen mit potenziellen Nebenwirkungen zu akzeptieren, wie beispielsweise bei der Chemotherapie. Solche Therapien führe man nicht an gesunden Menschen durch.

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen von Corona-Impfstoffen stellt sich Arvay also folgende Frage:

"Wie kann es sein, dass (...) genetische Impfstoffe gegen ein Virus, dessen genetische Entschlüsselung erst Ende Januar stattgefunden hat, wie kann es passieren, dass ein solcher Impfstoff (...) jetzt bereits in der dritten und letzten klinischen Phase an Menschen verabreicht [wird]?"

Es gebe gute Gründe dafür, dass die Impfstoffentwicklung normalerweise mehrere Jahre dauere. Der vorklinischen Phase mit Versuchen an Primaten folgten drei klinische Phasen. Jede dieser Phasen werde von einer ausführlichen Auswertung und Nacharbeitung des Impfstoffs begleitet. Bei der ersten klinischen Phase am Menschen untersuche man das Verhalten des Impfstoffes im Körper, seine Verteilung, seine Erreichung des Zielgewebes, seine Dosierung. In der zweiten Phase schaue man bereits auf langfristige und auf seltene Nebenwirkungen sowie auf die Langzeitimmunität. Untersuchungen solcher Langzeitwirkungen benötigten entsprechend lange Untersuchungszeiträume, die in der Regel Jahre dauerten. Gegenwärtig fänden Verkürzungen der zweiten Phase bis auf die Dauer von einem Monat statt.

Darüber hinaus führe man diese Phasen nicht mehr nacheinander, sondern parallel durch und bezeichne dies als "Teleskopierung".

"Deswegen können die pharmazeutischen Interessenvertreter sagen: Wir halten uns an alle Regeln. Ja. Aber wir schieben die Arbeitsschritte ineinander und halten keine Wartezeiten mehr ein. Das ist das Problem. Dinge, die nacheinander passieren müssen, Dinge, die man längere Zeit beobachten sollte, wie beispielsweise die Entwicklung von Nebenwirkungen, passieren jetzt plötzlich parallel zueinander, ohne dass man die saubere Auswertung der vorangegangenen Schritte überhaupt abgewartet hat."

Bei einem der Impfstoffkandidaten habe sich zum Beispiel bei der Auswertung der vorklinischen Testung an Primaten gezeigt, dass diese keine anhaltende Immunität gegen den Wildtyp des Virus entwickelten. Dies habe nicht zu einem Stopp oder einer Verzögerung der weiteren Entwicklung geführt. Stattdessen seien bereits zu diesem Zeitpunkt in der ersten klinische Phase Versuche an Menschen gelaufen. Auch die rasant verkürzte zweite klinische Phase habe dann stattgefunden. Ein im Fachjournal The Lancet veröffentlichter vorläufiger Abschlussbericht habe eine signifikante Häufung von Impfnebenwirkungen gezeigt, darunter Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Fieber, verschiedenste Arten von Schmerzzuständen, grippeähnliche Symptome. In den Medien ist dies als "Erfolg" präsentiert worden, so Arvay.

"Es hieß: Der Impfstoff sei sicher, habe eine gute Bewertung bekommen, und man könne jetzt in die letzte und dritte klinische Phase eintreten. Außerdem wurde behauptet, dass die Immunisierung damit belegt ist. Nach einem einmonatigen Versuch und einem 'Follow-up' von vier Wochen. Das heißt, man hat vier Wochen danach geschaut, ob es noch Antikörper gab. Das ist keine Langzeitimmunität. Eine Langzeitimmunität erstreckt sich über Monate oder Jahre. Es muss festgestellt werden, wie lange diese Immunität anhält, ob sie erneuert werden muss und, wenn ja, in welchem Zeitraum. Hier von einer Sicherung der Langzeitimmunität oder der Sicherheit zu sprechen ist absolut unverständlich."

Solange man bei Verstand sei, könne man nicht davon ausgehen, dass hier kein erhöhtes Sicherheitsrisiko vorliege. Doch diese Impfstoffe würden bereits vorproduziert, unter anderem mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung.

"Zur klinischen Prüfung gehört auch, dass verschiedene Chargen des Impfstoffs geprüft werden, um überhaupt sicherzustellen, dass die Produktionsstabilität gegeben ist. Wie kann ein Impfstoff, der jetzt schon vorproduziert wird, überhaupt diesen Anforderungen entsprechen? Seltene Nebenwirkungen sind nur durch ausreichend lange Wartezeiten festzustellen, denn in der Anwendung bei vielen Menschen potenzieren sie sich, wenn sie zuvor übersehen wurden. (...) Es ist ferner nur durch lange 'Follow-up'-Phasen festzustellen, ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen, mit anderen Impfstoffen kommen kann. Ob es zu Wechselwirkungen bei bestimmten Vorerkrankungen kommen kann. All dies ist durch verkürzte und teleskopierte, ineinander verschobene Zulassungsverfahren nicht möglich."

Er könne nur davor warnen, diese Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen, und bitte die Medien darum, zu einer kritischen Berichterstattung zurückzukehren. Und er wolle hier William Haseltine zitieren, einen der wichtigsten Genetiker weltweit, Mitbegründer des Human Genome Projects, der jüngst im Scientific American geschrieben habe, dass die Teleskopierung der Zulassungsverfahren bei Impfstoffen uns alle einem erhöhten Risiko aussetze. Denn das Übersehen von seltenen Nebenwirkungen könne bei einer millionen- oder gar milliardenfachen Verabreichung solcher Impfungen zu Schäden bei Hunderttausenden von Menschen führen. Dabei handle es sich um gesunde Menschen, bei denen an sich kein Behandlungsbedarf bestehe. Daher seien gerade an die Impfstoffentwicklung besonders hohe Sicherheitsanforderungen zu stellen.

"Die Ansprüche der Impfstoffforschung sind, dass es belegt sein muss, dass der Nutzen der Impfungen signifikant über den möglichen Risiken liegt. Und das kann eben durch verkürzte Verfahren nicht mehr sicher gestellt werden. Weil hier weder die Langzeitimmunität ausreichend überprüft werden kann, noch die Möglichkeit des Auftretens von Langzeitnebenwirkungen."

Dies gelte umso mehr, wenn neue Technologien und neue Substanzen wie Genmaterial in Form von RNA und DNA oder Nanopartikel zum Einsatz kommen sollen. Speziell bei den ebenfalls in der Entwicklung befindlichen DNA-Impfstoffen bestünden über Insertionsmechanismen bisher unbekannte Risiken. Wenn Experten dazu meinten, solche seien selbst bei Experimenten über Jahre hinweg nicht beobachtet worden, dann liege dies daran, dass entsprechende Untersuchungen zum großen Teil nicht über die vorklinische Phase hinausgegangen und klinische Phasen wieder abgebrochen worden seien. Solche Insertionen im eigenen Erbgut erkenne man erst an den Folgen, wie etwa einer möglichen Aktivierung oder Deaktivierung onkogener beziehungsweise antikarzinogener Prozesse, die sich erst Jahre später in einer Krebserkrankung manifestieren könnten. Verkürzungen der Untersuchungszeiträume seien für das Erkennen solcher Vorgänge keinesfalls geeignet.

"Da spreche ich mit vielen anderen Biowissenschaftlern und auch mit vielen Medizinern, mit denen ich in regem Kontakt stehe, darunter auch hochrangige Universitätsmediziner. Also, diese Verkürzungen, die sind eigentlich nicht akzeptiert in weiten Kreisen der Wissenschaft. Und sie sind auch inakzeptabel."

Der Ausschuss befand die Schilderungen Arvays als erschütternd, speziell aus juristischer Perspektive, wenn für Impfschäden keine Haftungen der jeweiligen Herstellerunternehmen bestehen. Somit gebe es auch keinerlei wirtschaftliche Notwendigkeiten, genauer auf sein eigenes Tun zu schauen.

"Das resultiert aus diesen Schulterschlüssen mit der Medizin", bestätigte Arvay. Rechtliche Konsequenzen würden ausgelagert und von Staaten übernommen. Dies sei in Kombination mit den Sicherheitsrisiken besonders bedenklich, zumal es für Betroffene schwer sein werde, nachzuweisen, dass ihre Schädigungen aus einer vorschnell zugelassenen Impfung resultieren.

Bei diesen Schulterschlüssen und Geschäften gehe es der Pharmaindustrie seiner Einschätzung nach vor allem um neue Technologien.

"Es geht hier gar nicht so sehr darum, mit diesem einen Impfstoff das große Geschäft zu machen. Natürlich ist es ein großes Geschäft, selbst dann, wenn man ihn vergünstigt abgibt. Denn es geht ja um die Potenzierung von Milliarden von Dosierungen. Was hier meiner Meinung nach eine größere Rolle spielt, ist das Lobbying für bislang umstrittene und noch nicht ausreichend sicherheitsgetestete Patente und Methoden. Das ist der eigentliche Benefit der Pharmaindustrie."

Angesichts der erwähnten Problematik, dass eine Impfung gegen einen Erreger Platz für andere Erreger mit vergleichbaren Krankheitssymptomatiken schaffen und das gesamte Ausmaß dieser Art Krankheitsgeschehen jedoch gleich bleiben könne, sei es wichtig, die aktuellen Zahlen im Gesamtzusammenhang mit anderen Erregern und Krankheitsursachen zu betrachten.

Darüber hinaus gebe es wissenschaftliche Stellungnahmen dazu, dass eine Impfung nur dann zu empfehlen sei, wenn sie "wirklich effizient und notwendig und sicher ist". Denn ähnlich wie beim Einsatz von Antibiotika könnten auch bei Impfungen Resistenzen auftreten. Diese verliefen zwar nach anderen biologischen Mechanismen, könnten aber dazu führen, dass sich Viren entsprechend anpassen und unter Umständen gefährlicher werden. Solche publizierten wissenschaftlichen Erkenntnisse müssten bei der Entwicklung und Diskussion einer Impfung berücksichtigt werden.

Und selbst die vorliegenden Daten der isoliert betrachteten Wirkungen von Influenzaimpfungen seien mit 15 bis 40 Prozent keinesfalls überzeugend, um sich mit solchen Impfungen sicher davor zu fühlen, sich selbst oder andere anzustecken.

Zudem habe sich gezeigt, dass es beim aktuellen Krankheitsgeschehen gleichzeitig positive Befunde sowohl für Influenzaviren als auch für Coronaviren gebe.

"Es gibt eine Studie, die in fünfzehn oder mehr Kliniken in Europa durchgeführt wurde, wo man Hunderte, in dem Fall Jugendliche, virologisch untersucht hatte, die an COVID erkrankt waren und die klinische, ambulante oder stationäre, Behandlung brauchten. Und da hat man erstmals auch auf andere Erreger untersucht. Da hat sich tatsächlich gezeigt, dass die, die Verläufe hatten, die dann stationär behandelt werden mussten, auch Influenzaerreger dabei hatten. Das zeigt, wir lassen ja vollkommen außer Acht, dass, nur weil ein positiver Test auf Corona vorliegt, es noch nicht heißt, dass dieses Coronavirus schuld an diesem Verlauf ist. Vielmehr muss man aufgrund der Datenlage davon ausgehen, dass da noch ein anderer Erreger dabei war. Es ist induskutabel, diese Verzerrung weiter zu betreiben."

Wodarg zufolge ist dieses gemeinsame Auftreten von Coronaviren und anderen Viren seit Langem bekannt:

"Da gibt es Studien in der Pädiatrie (...), die nachgewiesen haben, dass, wenn Coronaviren nachgewiesen wurden, in 50 Prozent der Fälle, wo Coronaviren nachgewiesen wurden, zweite Viren bei der Infektion ebenfalls nachgewiesen wurden. Dass sie also nicht allein kommen. Daher geht die Verengung des Blickwinkels, dieses Fokussieren auf Corona, am Problem völlig vorbei."

Somit kann sich bei genauerer Betrachtung im Nachhinein zeigen, dass die aktuellen Corona-Fälle Teil der üblichen Fälle all dieser saisonalen Atemwegserkrankungen sind, bei denen Coronaviren neben anderen Erregern eine Rolle spielen, ergänzte Arvay.

Zusammenfassend stellte der Ausschuss fest:

"Aus der Verkürzung der Prüfphasen ergibt sich eine enorme Gefahr, ein gewaltiges Risiko, das wir überhaupt nicht überschauen können. Insbesondere deshalb, weil hier keine normale Impfung, sondern ein genetischer Eingriff vorgenommen wird. Zweitens, der Blick auf Afrika und Indien zeigt, dass das Virus selbst praktisch bedeutungslos ist, was nicht heißt, dass es ungefährlich ist. Aber bedeutungslos im Zusammenhang mit anderen, vergleichbaren Viren. Und drittens, irgendwie versucht hier ein Teil der pharmazeutischen Industrie, natürlich sehr viel Geld damit zu verdienen. Oder, wie Sie sagen, gleichzeitig überhaupt für neue Technologien, die man jetzt, wegen der Panik, ohne die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen einführen kann."

Er selbst, so Arvay, erlebt das gegenwärtige Geschehen als eine "nicht nachvollziehbare Verbreitung von irrationalen Vorstellungen", die er nur noch "als kollektiven Neurotizismus" bezeichnen kann. Er erhalte erschreckende Zuschriften und erlebe Anfeindungen mit absurden Argumentationen, weil er beispielsweise Menschen aus gesundheitsökologischer Sicht empfohlen habe, in den Wald zu gehen.

"Das ist ja ein Schaden am Wohlbefinden der Menschheit, der da verursacht wird. Das heißt, wir haben es eben nicht nur mit einem biologischen Virus zu tun, sondern auch mit einem Kopf-Virus. Und das ist auch ein großes Problem. Nicht einmal die besten Evidenzen können das offensichtlich noch korrigieren. Das ist das Erstaunliche und Besorgniserregende."

Im Zusammenhang mit der fragwürdigen Verhältnismäßigkeit und ethischen Rechtfertigung dieser neuartigen Impfung bei nicht bekanntem Risikopotenzial betonte Arvay zusätzlich die Bedeutung der bereits wissenschaftlich dokumentierten Hinweise auf weit verbreitete Kreuz- und Hintergrundimmunitäten bei Coronaviren für eine solche Impfung. Es stelle sich dann die Frage, ob eine Schutzwirkung tatsächlich auf die Impfung oder auf eine bereits vorhandene Immunität zurückzuführen sei.

Abschließend verwies Arvay erneut auf seine Kontakte zu Wissenschaftlern und Medizinern und seine Einblicke in deren aktuelle Situation.

"Ich weiß, dass Menschen in ihren Institutionen Probleme bekommen. Dass sie unter Beobachtung gestellt werden. Ich weiß, dass Universitätsmitarbeiter, ich kenne persönlich einzelne Fälle, ein Sprechverbot bekommen haben und Angst um ihren Arbeitsplatz haben. So weit sind wir gekommen. Und das ist wirklich nicht akzeptabel."

BERICHT DES IMMUNOLOGEN PROF. PIERRE CAPEL

Er hat nur 45 Jahre als Immunologe gearbeitet, scherzte Capel zur Begrüßung. Über Immunität wisse er also etwas Bescheid, auch im Bereich der Tierwelt und der Coronaviren.

Capel bestätigte die Einschätzungen der Professorenkolleginnen Ulrike Kämmerer und Dolores Cahill, die diese bereits vor dem Ausschuss zu den PCR-Tests gegeben hatten.

"Der PCR-Test ist wahnsinnig sensitiv und eine sehr schöne Sache. Ich habe sehr oft damit gearbeitet. Aber ich habe auch gesehen, wo es schiefgehen kann."

Er spreche jetzt nicht über die PCR-Tests für Corona, sondern über die PCR-Tests im Allgemeinen. Bei diesem molekularbiologischen Prozess kämen sogenannte Primer aus spezifischen Nukleotidsequenzen zum Einsatz. Diese würden in den Laboren mittels eines Computers zusammengestellt und der fertige Primer dann von darauf spezialisierten Herstellern geliefert. Welche Probleme dabei auftreten können, illustrierte Capel mit einer Anekdote.

"Auf einmal waren alle unsere Forschungen ganz kaputt. Wir haben ein halbes Jahr gesucht: Was ist los? Und was war es? Es war die Person an der Universität, die den Einkauf machte. Und die hat gefunden, dass da Primer waren, die sehr billig sind, und sehr teuer. Als guter Ökonom hat sie unsere Bestellungen der Primer an die billigen Firmen geschickt. Aber wenn ein Primer nicht einhundertprozentig sauber ist – die PCR ist so sensitiv, dass man vollkommenen Unsinn kreiert, wenn der Primer nur zu 98 Prozent sauber ist. Das hat uns 40 Personen ein halbes Jahr gekostet. Und 40 Millionen Euro sind in den Müll."

Der wahnsinnig sensitive Test schlage bereits bei einem Molekül an. Wenn man also etwas in der Nase finde, dann müsse der Primer entsprechend gut sein, um sagen zu können, "das kommt von COVID".

"Aber es gibt eine Unmenge von Coronaviren mit Kreuzreaktivität. Es kann gut gehen, kann nicht. (...) Aber ein Molekül RNA ist nicht infektiös. Und es braucht auch nicht ein intaktes Virus zu sein."

Selbst ein korrekt verlaufender PCR-Test zeige nur das Vorhandensein von Molekülen an. Das bedeute noch keine Erkrankung. Und um infektiös für andere zu sein, brauche es große Mengen an Viren. Hinzu komme, dass es ein Unterschied sei, einerseits das Virus zu bekommen und andererseits tatsächlich zu erkranken.

Eigentlich sei alles ganz einfach, denn Facheinrichtungen wie das Robert Koch-Institut (RKI) verfügten über all die Techniken für einen tatsächlichen Erregernachweis.

"Wenn man eine Person positiv testet (...), dann nimmt man eine Probe, macht dann eine Viruskultur, analysiert das (...) und innerhalb von zwei Wochen weiß man genau, wie die Person damit umgeht, ob sie krank wird, ob sie infektiös ist. Alle Daten sind sehr einfach zu bekommen. Und ihre Institute sind wirklich komplett ausgerüstet, innerhalb von zwei Wochen alle Probleme zu untersuchen und mit einer guten Antwort zu kommen. Aber nur der PCR-Test macht ja gar nichts."

Im Anschluss erläuterte Capel anhand einer Grafik, dass ab Mitte Juni die sogenannte "zweite Welle" auf Angaben von testpositiven Befunden statt von echten Krankheitsfällen beruht. Zudem seien mathematische Effekte bei geringen Zahlenwerten zu berücksichtigen, sodass tatsächlich kleine Änderungen zu großen Ausschlägen in der Darstellung führten.

"Man sagte schon im April: 'Da kommt eine zweite Welle!' Das ist vollkommener Blödsinn. Aber wenn man eine zweite Welle haben möchte, dann kreiert man das. Und das geht ganz gut. Aber es gibt keine zweite Welle."

Der Ausschuss hakte nach.

"Also hätte eigentlich die Meldung sein müssen: 'Es ist alles vorbei, die Welle ist vorbei!' Aber stattdessen hat man plötzlich die positiven PCR-Tests genommen, von denen wir jetzt wissen, dass sie keine Aussagekraft über Infektionen haben, und hat gesagt: 'Oh, guckt mal, wie gefährlich! Das ist die zweite Welle!' Ist das so zu interpretieren?"

"Ja, das ist das, was jetzt passiert", so Capel.

Arvay erwähnte in diesem Zusammenhang die Äußerungen des Virologen Prof. Hendrik Streeck, der in einem Medienbeitrag erläuterte, weshalb man seinen Erkenntnissen nach nicht von einer zweiten Welle sprechen könne. Die Überschrift im nächsten Absatz desselben Artikels lautete dennoch: "Was tun gegen eine zweite Welle?" Die Frage sei daher, wann diese Dinge tatsächlich durchdringen.

Insgesamt sind sie in den Niederlanden auch "ganz verrückt" und reden sie von einer "zweiten Welle" und von "Maßnahmen", kommentierte Capel. Dagegen sei es vollkommen zwecklos, Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse zu präsentieren. Dies erinnere ihn an das, was er bei seiner weltweiten Tätigkeit selbst in modernsten wissenschaftlichen Einrichtungen beim Glauben an unwissenschaftliche Rituale beispielsweise in der Universität Bangkok und den dortigen "Geisterhäusern" erlebt habe.

"Das 'Geisterhaus' bei Corona sind die anderthalb Meter, die Impfung, der Lockdown, die Masken (...), um die Angst wegzunehmen. (...) Angst ist Angst, und [ihr] soll nicht mit Logik begegnet werden. (...) Jeden Tag wird die Angst größer und größer. Und deshalb macht man jetzt schwerere Maßnahmen. (...) Die Angst fragt nach größeren Opfern. Man muss die Ökonomie weiter kaputtmachen."

So gebe es beispielsweise nur bei gewissen Masken sehr guter Qualität mit entsprechend sorgfältiger Handhabung etwas Schutzwirkung. Das derzeitige allgemeine Tragen und Handhaben der Masken vergrößere sogar noch das Infektionsrisiko. Das sei in der Literatur bekannt.

Dass und wie sehr eine rationale Betrachtung des Geschehens derzeit kaum möglich ist, bestätigte der Ausschuss angesichts der ihm mittlerweile vorliegenden zahlreichen Stellungnahmen von Experten unterschiedlichster Fachgebiete.

"Die rational nachvollziehbaren Fakten sprechen dagegen, dass es sich um ein supergefährliches Virus handelt. Die Tests taugen nichts zur Feststellung von Infektionen und wahrscheinlich, vielleicht können Sie dazu noch etwas sagen, ist die Impfung gefährlicher als das, was mit der Impfung bekämpft werden soll."

Das stimmt so nicht, erwiderte Capel und verwies auf die zuvor angesprochenen rituellen Vorgänge. Wenn man beispielsweise an heiligen Orten wie in Lourdes dortiges Wasser "psychologisch macht", dann habe man das beste Impfmittel ohne Problem. Ansonsten sei es sehr schwierig, Impfungen gegen Infektionserkrankungen der Atemwege zu entwickeln.

Insbesondere bei den derzeit favorisierten genetischen Impfungen seien komplexe Mechanismen innerhalb der Zellen und deren Auswirkungen auf das Immunsystem zu berücksichtigen. Für die Probleme, dieses tatsächlich gefahrlos zu bewältigen, sprächen die Berichte über Nebenwirkungen bei den gegenwärtig in der Entwicklung befindlichen Impfstoffkandidaten. Diese überraschten ihn angesichts der bekannten und komplexen Funktionsweise des Immunsystems nicht.

"Es ist sehr, sehr kompliziert. Ich habe Jahre in der Impfstoffforschung gearbeitet. Ich weiß, wie schwierig es ist. Und wenn man dann noch eilig sein und innerhalb eines Jahres eine Virusimpfung basteln sollte, das ist wirklich sehr grob. Das soll nicht sein."

Selbst wenn es theoretisch durchaus möglich sei, eine solche Impfung herzustellen, gebe es noch ganz andere Probleme. Diese beträfen die Mutationsrate der Viren und die Existenz verschiedener Stämme von Coronaviren, die man bei einer Impfstoffentwicklung mit in Betracht ziehen müsse.

Auf der anderen Seite sei die Aussage "Follow the Money" zu beherzigen. So gebe es in den Niederlanden fragwürdige Verbindungen zwischen der Regierung und den Impfstoffproduzenten.

Hinsichtlich der Gefährlichkeit des Coronavirus gilt, dass unser Immunsystem mit all seinen mehrstufigen Erkennungs- und Abwehrmechanismen auch mit diesem Erreger problemlos umgehen kann, betonte Capel.

"Alles zusammen [an diesen Mechanismen] ist die natürliche Abwehr, ist stark genug für das Coronavirus. Deshalb werden Kinder bis fünfzehn Jahre niemals krank und sind auch nicht infektiös. Und was man auch bei den Kindern sieht – das natürliche Abwehrsystem ist so stark, dass sie fast nicht dazu kommen, Antikörper zu produzieren. Die Antikörper im Blut sind bei Kindern sehr niedrig, weil das Virus schon erledigt ist, bevor das alles starten kann. Wenn eine Person sehr schlecht auf das Virus reagiert und erkrankt, dann heißt das, dass die natürliche Abwehr, die ganze Immunologie nicht stark genug für diese Person ist."

Die Sterblichkeit, die auf eine Erkrankung mit diesem Virus zurückgehe, sei sehr gering. Probleme bereite das Virus nur Personen, "die schon im Prozess des Sterbens sind". Dies zeigten die Daten des Durchschnittsalters der Gestorbenen, das bei über 80 Jahren liege. Die übrige Bevölkerung sei außer in wenigen Fällen, bei denen die genaue Todesursache hinsichtlich "an oder mit" dem Coronavirus nicht ganz klar sei, nicht betroffen. Insgesamt gesehen brauchen wir keine Impfung, so Capel. Diese sei bei diesem Virus weder funktional noch angesichts seiner geringen Gefährlichkeit nötig.

FAZIT UND AUSBLICK

Also kommen wir immer wieder auf den Punkt zurück, resümierte der Ausschuss, dass diese Erkrankung nach allem, was wir wissen, nicht wirklich besonders ist – gerade auch mit Blick auf Afrika und Indien, "wo man eigentlich erwarten müsste, hier muss ja alles sterben".

Capel bestätigte dies und erwähnte Berichte von Freunden aus Indien, wonach es dort speziell in den Slumgebieten keine Erkrankungen gibt. Die Leute dort könnten ein solches Virus besser händeln, weil es Kreuzimmunitäten gebe und die dortigen Lebensbedingungen ein stärkeres Immunsystem hervorbrächten, um zu überleben.

Angesprochen auf seine Arbeiten zum Einfluss von Stress auf das Immunsystem, gab Capel einen kurzen Einblick in die vielfältigen und tiefgreifenden Auswirkungen von Stress- und Angstsituationen, die derzeit infolge der Corona-Krise und Corona-Maßnahmen wie Lockdowns allgegenwärtig sind, auf unsere essenziellen Lebensfunktionen und auf Krankheitsentwicklungen, beispielsweise bei Krebs. Über epigenetische Mechanismen wirkten solche Angstemotionen nicht nur auf die eigenen Körperfunktionen und das eigene weitere Leben, sondern auch in zukünftige Generationen hinein. Die ganze Situation sei auch in dieser Hinsicht wirklich schrecklich und werde in der öffentlichen Diskussion nicht genügend berücksichtigt.

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