Gesellschaft

Notre-Dame de Paris hält Gottesdienst zum Karfreitag ab – lediglich sieben Kirchgänger erlaubt

Am kommenden Karfreitag findet in der berühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame erstmals seit der Einführung von Quarantänemaßnahmen ein Gottesdienst statt. Wegen der anhaltenden Pandemie werden die meisten Gläubigen ihn jedoch nur im Fernsehen mitverfolgen können.
Notre-Dame de Paris hält Gottesdienst zum Karfreitag ab – lediglich sieben Kirchgänger erlaubtQuelle: AFP © Christophe Archambault

Aufgrund der geltenden Sicherheitsmaßnahmen angesichts der weltweiten Corona-Pandemie wurde die Anzahl der Teilnehmer, die die bevorstehende Zeremonie besuchen dürfen, auf lediglich sieben Personen beschränkt. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Wie der Pariser Erzbischof Michel Aupetit gegenüber dem TV-Sender BFMTVmitteilte, sollen sich dazu noch zwei französische Schauspieler und ein Geiger gesellen, die heilige Texte vorlesen und den Gottesdienst musikalisch begleiten sollen. Die Veranstaltung soll landesweit im Fernsehen übertragen werden.

Bei der Zeremonie in Notre-Dame wird eine der wichtigsten christlichen Reliquien, die Dornenkrone Jesu Christi, verehrt. Diese war  bei der Brandkatastrophe vor knapp einem Jahr vor den Flammen gerettet worden. Laut den Zeugnissen der Evangelien soll es sich dabei um jene Dornenkrone handeln, die römische Soldaten Jesus Christus vor seiner Kreuzigung auf sein Haupt gesetzt haben. 

Der Fonds der Pariser Kathedrale hat nach eigenen Angaben seit dem Brand am 15. April 2019 rund 375 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Davon seien knapp 56 Millionen bereits eingegangen, der Rest seien feste Zusagen. Bei dieser Summe handelt es sich allerdings nicht um die Gesamtsumme der Spenden, da auch andere Stiftungen Geld für den Wiederaufbau gesammelt haben. Die Baustelle ist seit Mitte März wegen der Corona-Krise stillgelegt.

Von den bisher knapp 1,5 Millionen bestätigten Corona-Infektionen weltweit entfallen bereits mehr als 110.000 auf Frankreich. Mit 10.328 Toten hat das Land außerdem weltweit die dritthöchste Todesrate durch das Coronavirus. Mehr als 19.500 Menschen sind von der Krankheit genesen.

Mehr zum ThemaParis: Ausgangssperre dauert an – Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team