Europa

Spanien: Ein Toter und mehrere Verletzte bei Explosion und Brand in Chemiewerk

Im nordspanischen Tarragona kam es am frühen Dienstagabend zu einer schweren Explosion in einem Chemiewerk mit Brand- und Rauchentwicklung. Einsatzkräfte meldeten mehrere Verletzte und einen Toten. Behörden warnen vor dem Rauch, der aber nicht giftig sein soll.
Spanien: Ein Toter und mehrere Verletzte bei Explosion und Brand in Chemiewerk© Screenshot

Eine starke Explosion wurde am frühen Dienstagabend im petrochemischen Industriegebiet im katalanischen Tarragona im Nordosten Spaniens registriert. Der Explosion folgte ein großer Brand, der aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar war.

Das medizinische Notfallsystem (SEM) des katalanischen Gesundheitsministeriums bestätigte den Tod einer Person nach dem Einsturz eines Gebäudes in der Nähe des Explosionsortes.

Der Augenblick der Explosion ist auf Videoaufnahmen zu sehen:

Der Katastrophenschutz berichtet derzeit von mindestens sechs Verletzten, zwei davon mit schweren Verbrennungen.

Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich die Explosion kurz vor 18:45 Uhr Ortszeit. Die Ursachen dafür werden noch untersucht.

Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz. Der Brand soll mittlerweile unter Kontrolle sein.

Kein giftiger Rauch

Nach Einschätzungen am Einsatzort berichtete die Feuerwehr von Beeinträchtigungen nur innerhalb des Bereichs des Industriegebiets, sodass kein Katastrophenalarm über Sirenen ausgelöst werden musste. Sie vermeldete auch, dass die durch das Feuer entstandene Rauchwolke "nicht giftig" ist.

Die Informationen wurden vom Sekretariat für Umwelt und Nachhaltigkeit Kataloniens bestätigt, wonach in der Nähe des Explosionsortes keine Giftstoffe in der Luft registriert wurden.

Ort der Explosion war Behördenangaben zufolge die Fabrik des spanischen Unternehmens IQOXE, in der Ethylenoxid produziert werde. Ethylenoxid ist für die Herstellung unter anderem von Reinigungs- und Lösungsmitteln wichtig. Im Chemiepark von Tarragona hat unweit des Unfallortes unter anderem auch BASF eine Produktionsstätte.

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