Europa

Sechs Menschen erschossen: Schreckliche Bluttat in Zagreb

Gestern Abend gegen 21:30 Uhr ereignete sich in der kroatischen Hauptstadt Zagreb eine schreckliche Bluttat, bei der sechs Menschen von einem Mann erschossen wurden. Nur ein siebenmonatiges Baby überlebte dieses Massaker. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Sechs Menschen erschossen: Schreckliche Bluttat in ZagrebQuelle: AFP © Denis Lovrovic

Wie die Polizei mitteilte, erreichte sie am Abend gegen 21:30 Uhr Meldungen von Schüssen im Bezirk Kajzerica. Schnell wurde laut Polizeichef Marko Rašić klar, dass es sich um eine schwerwiegende Tat handelte und man mit Spezialteams ausrückte, um das betreffende Stadtgebiet und den Tatort zu sichern. Wie die Anwohner berichteten, war die Polizei bereits nach zehn Minuten an der Cimerman-Straße angekommen, wo sie ein schreckliches Bild vorfand.

Vor dem Wohnhaus lagen blutüberströmt drei Frauen und ein zehnjähriges Kind, die bereits ihren schweren Verletzungen erlegen sind. In ihrer Wohnung fanden die Beamten noch zwei weitere Männerleichen. Lediglich das jüngste Kind überlebte dieses Massaker, das ganz Kroatien in einen Schockzustand versetzt hat: ein sieben Monate altes Baby.

Laut Polizei habe man schnell einen Tatverdächtigen im Visier gehabt, den die Sondereinsatzkräfte mit Hochdruck suchten. Um wen es sich dabei handelte, wollte Rašić aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten.

Um 04:10 Uhr bestätigte dann die Polizei, dass sie den dringend tatverdächtigen Mann im Bezirk Brezovica gestellt hatte, dieser sich aber aufgrund der ausweglosen Situation selbst tötete. Das Motiv für diese Bluttat sei noch unklar, aber es mehren sich die Spekulationen, dass es sich um einen Mord aus Eifersucht handelte. Unter den Todesopfern soll angeblich die Ex-Frau des Täters gewesen sein.

Gegenüber der Zeitung Večernji list sagte eine Anwohnerin des Quartiers:

Ich habe Angst, man weiß ja nie. Diesen Mann haben wir vermutlich jeden Tag beim Einkaufen getroffen, der vielleicht mit diesen, mit seinen Kindern spaziert ist, wenn es denn seine waren, wie man es erzählt.

Um was für eine Tatwaffe es sich handelte, wollte die Polizei ebenfalls nicht kommentieren. Laut Zeugenaussagen hätte es sich nicht um einzelne Schüsse gehandelt, sondern um eine schnelle Folge von Schüssen, was auf eine Schnellfeuerwaffe hindeuten würde. Dieses Massaker in Zagreb zählt zu den schlimmsten Verbrechen in der kroatischen Geschichte.

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