
Schlüssel zur Freiheit des Donbass – Lücken bei Verteidigung der Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk

Im Ukraine-Krieg sind am Teilabschnitt der Front Slawjansk-Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik Lücken in der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte entstanden, die die russischen Truppen für ihren Vormarsch nutzen. Dies erklärte der Militärexperte und ehemalige Sprecher der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik, Oberstleutnant a.D. Andrei Marotschko, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS:
"Unsere Truppen infiltrieren förmlich die Verteidigungslinie des Gegners am Teilabschnitt der Front Slawjansk-Kramatorsk: Der Gegner hat Lücken in seiner Verteidigung. Obwohl hier strategisch wichtige Höhenzüge liegen, ist Kiew aufgrund von Personalmangel naturgemäß nicht in der Lage, alle Lücken in der Verteidigung entlang dieses Höhenzugs zu schließen. Unsere Truppen nutzen dies aus."

Marotschko präzisierte, dass es diese Lücken in der gegnerischen Verteidigung an diesem Teilabschnitt der Front den russischen Streitkräften ermöglichen, je nach Gutdünken sowohl auf Slawjansk als auch auf Kramatorsk vorzurücken. Laut seinen Angaben versucht das ukrainische Armeekommando daher "eilig, alle Lücken in der Verteidigung zu schließen".
Zum Beispiel berichtete Marotschko der Nachrichtenagentur TASS zuvor, dass das Dorf Nikonorowka, das am 4. September durch die russische Armee befreit wurde, auf einem Höhenzug liegt, der dem ukrainischen Militärkommando zufolge gerade zum Schutz vor einer Offensive auf Kramatorsk dienen sollte. Der Höhenzug befindet sich nun unter russischer Kontrolle.
Ohne die Befreiung des nördlichen Teils der DVR – einschließlich des Ballungsgebiets Slawjansk-Kramatorsk – ist es nach gegenwärtigem Stand der Technik unmöglich, das Problem der Wasserversorgung der Republik zu lösen.
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