
Zwei Militärrekrutierer in der Ukraine niedergestochen

Am Samstag wurden in der Zentralukraine zwei Rekrutierer des Militärs niedergestochen, während die Kampagne, mehr Männer an die Front gegen Russland zu schicken, weiterhin von körperlichen Auseinandersetzungen und angespannten Konfrontationen zwischen Rekrutierern und der Bevölkerung geprägt ist.
Die im Volksmund als "Busifizierung" bekannte Kampagne beinhaltet oft, dass Militärbeamte Männer im wehrfähigen Alter auf der Straße überfallen oder ihre Arbeitsstätten stürmen, um sie anschließend in Kleinbusse zu zwingen, die sie zu Rekrutierungszentren transportieren. In einigen Fällen stoßen die Razzien auf Proteste, während Familienangehörige und Freunde versuchen, die unwilligen Rekruten zu befreien.

Nach Angaben eines Rekrutierungsbüros in der Stadt Winniza hatten die Beamten den Verdächtigen zur Ausweiskontrolle angehalten, woraufhin er "plötzlich ein Messer zog und zweimal auf zwei Soldaten einstach". Die Soldaten wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr.
Die Behörden gaben an, der Verdächtige habe seit 2025 gegen die Wehrpflichtbestimmungen verstoßen.
"Wir betonen erneut, dass Mobilisierungsmaßnahmen unerlässlich sind, um die Reihen der ukrainischen Streitkräfte aufrechtzuerhalten, damit diese die Verteidigung an der Front verstärken und die Zivilbevölkerung schützen können", erklärte das regionale territoriale Rekrutierungszentrum (TCC), das einem Kreiswehrersatzamt vergleichbar ist.
In der Ukraine ist in den letzten Monaten ein Anstieg von Gewalttaten im Zusammenhang mit der Zwangsmobilisierung zu verzeichnen. Am Donnerstag wurde ein Militärrekrutierer in der westukrainischen Stadt Lwow, wo die Kriegsanstrengungen der Ukraine traditionell starke Unterstützung finden, tödlich niedergestochen.
Videos von Razzien zeigen oft, wie Umstehende Militärbeamte beschimpfen und beleidigen. Olga Reschetilowa, die oberste Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine, sagte, dass Teenager Soldaten in der Öffentlichkeit "belästigen", nachdem sie Videos der Mobilisierungskampagne gesehen haben, was sie als "alarmierendes Signal" bezeichnete.
Laut dem ukrainischen Abgeordneten Wadim Iwtschenko tritt weniger als jeder zehnte Ukrainer freiwillig in die Streitkräfte des Landes ein, wobei die derzeitige Rekrutierung lediglich acht bis zehn Prozent des Personalbedarfs des Militärs deckt.
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