Europa

Lukaschenko: Weißrussland bereitet sich auf Krieg vor

Anfang dieses Jahres hat Weißrussland eine umfassende Prüfung seiner Streitkräfte durchgeführt. Präsident Alexander Lukaschenko zieht nun die Bilanz. Der Politiker lässt sich offenbar von dem bekannten lateinischen Sprichwort leiten: "Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg".
Lukaschenko: Weißrussland bereitet sich auf Krieg vorQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat am Mittwoch eine Beratung abgehalten, um die Bilanz einer umfassenden Prüfung der Streitkräfte zu ziehen. Wie der Politiker hervorhob, habe es sich um die umfassendste und härteste Probe in der Geschichte des Landes gehandelt. Man habe die Teilnehmer in die maximal realistischen Kriegsbedingungen versetzt. Die Prüfung habe ohne Rücksicht auf die Uhrzeit, die Wetterverhältnisse und andere erschwerende Faktoren stattgefunden, betonte der Staatschef.

Die Härte der Aufgaben rechtfertige Lukaschenko mit dem Ernst der geopolitischen Situation. Während der Beratung schlug der Präsident einen kriegerischen Ton an, der sich mit dem berühmten lateinischen Sprichwort "Si vis pacem para bellum" oder zu Deutsch "Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg" resümieren ließe. Die örtlichen Medien zitierten Lukaschenko mit den Worten:

"Es kann keine Friedenszeit geben. Wir bereiten uns auf den Krieg vor."

Letztendlich seien die Streitkräfte, die das Volk mit seinen Steuern unterhalte, für den Ernstfall da, betonte der Staatschef. Nichtsdestoweniger sollten sich alle Bürger über Folgendes klar werden:

"Wir sind absolut gegen den Krieg. Insbesondere unsere Offiziere, unsere Soldaten, unsere Streitkräfte. Denn wir wissen, was Krieg bedeutet."

Sollte irgendjemand Weißrussland ins Fadenkreuz nehmen, würden die weißrussischen Streitkräfte darauf antworten, erklärte Lukaschenko und fügte hinzu:

"Ich will, dass meine Untergebenen kriegsbereit sind. Wenn wir kriegsbereit sein werden, dann wird man Angst vor uns haben."

Die umfassende Prüfung der weißrussischen Streitkräfte war im Auftrag des Staatschefs am 16. Januar überraschend ausgerufen worden. Eine Besonderheit war unter anderem, dass Lukaschenko die Kampfbereitschaft der Truppen direkt, das heißt ohne Vermittlung des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs, begutachtete.

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