Europa

Vučić: Moskau und Belgrad vereinbaren Fortsetzung von Gaslieferungen nach Serbien

Nach Angaben des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić hat Belgrad die russischen Gaslieferungen um drei Monate verlängert. Serbien wird das Gas weiterhin zum Preis von 320 US-Dollar pro Barrel beziehen, obwohl der aktuelle Preis auf dem Markt bei 645 US-Dollar liegt.
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Serbien wird noch drei weitere Monate lang russisches Gas zu einem niedrigeren als dem Marktpreis beziehen. Dies erklärte der serbische Staatschef Aleksandar Vučić am Montag nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Vučić sagte wörtlich:

"Was für mich von außerordentlicher Bedeutung war und wofür ich Präsident Putin gedankt habe, war, dass wir eine dreimonatige Verlängerung der Gasvereinbarung erreicht haben."

Dem serbischen Präsidenten zufolge sei das neue Abkommen zu "für uns sehr günstigen Bedingungen" abgeschlossen worden. Vučić merkte außerdem an, dass der aktuelle Gaspreis etwa 645 US-Dollar pro tausend Kubikmeter betrage. Dank der Vereinbarung mit Moskau werde Belgrad jedoch etwa 320 US-Dollar zahlen. 

"Derzeit liegt der Gaspreis bei etwa 645 Dollar … Im Grunde zahlen wir derzeit etwa 320 Dollar dafür. Wir werden das zweite oder dritte Land in Europa mit dem niedrigsten Gaspreis sein", sagte Vučić und fügte hinzu, dass er dafür sehr dankbar sei.

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte am Montag in einem Gespräch mit Reportern, dass Moskau bereit sei, weiterhin ein zuverlässiger Energielieferant für alle Weltmärkte zu bleiben. 

"Russland war und ist bereit, auch weiterhin ein zuverlässiger Lieferant von Energieressourcen für die Weltmärkte, einschließlich für den europäischen Markt, zu sein", sagte Peskow und betonte, dass dies insbesondere für "brüderliche Länder" wie Serbien gelte.  

In dem RBC-Beitrag wird angemerkt, dass russisches Gas nach Serbien seit 1978 geliefert wurde. Derzeit ist das sstaatlicheUnternehmen Srbijagas der wichtigste Partner von Gazprom in Serbien. Seit 2021 wird das russische Gas nach Serbien über die Gaspipeline TurkStream und weiter über die Türkei und Bulgarien geliefert.

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