
Merkel und Selenskij erhalten Verdienstorden der EU für "Menschenwürde, Freiheit und Demokratie"

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel wird von der Europäischen Union mit dem höchsten Rang des Europäischen Verdienstordens ausgezeichnet. Den in diesem Jahr erstmals vergebenen Orden erhalten ebenso der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij sowie der ehemalige polnische Präsident Lech Wałęsa. Das teilte eine Parlamentssprecherin am Dienstag in Straßburg mit, wie die Welt berichtet.

Mit dem Europäischen Verdienstorden würdigt die EU nach eigenen Angaben Personen, die angeblich einen Beitrag "zur europäischen Integration oder zur Förderung und Verteidigung der Grundwerte der EU; Achtung der Menschenwürde und -rechte, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit" geleistet haben. Sie ist die erste Brüsseler Auszeichnung dieser Art. Verliehen werden die Orden im Mai bei einem Festakt in Straßburg.
Ein Preisgeld gibt es nicht. Der Orden solle vielmehr eine "Ehre sein für diejenigen, die nicht nur an Europa glauben, sondern es mit aufgebaut haben", sagte die Sprecherin bei der Bekanntgabe der ersten Ordensträger. Unter den weiteren Persönlichkeiten sind Vertreter von Sport, Wissenschaft, Kultur und Politik. Auch die ultrawoke Rockband U2 darf sich über den Preis freuen.
Mehr zum Thema – Merkel und Kretschmann – zwei bösartige dunkle Seelen Seit an Seit
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.