Belgien: Explosion vor Synagoge in Lüttich – Anti-Terror-Ermittlungen laufen

In Lüttich, Belgien, hat es am frühen Montagmorgen gegen 4 Uhr eine Explosion vor der Synagoge in der Rue Léon Frédéricq gegeben. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden. Scheiben der Synagoge und angrenzender Gebäude wurden zerstört.
Der Bürgermeister von Lüttich, Willy Demeyer, verurteilte den Vorfall als antisemitischen Anschlag und sprach von einem aktuell kriminellen Angriff auf die jüdische Gemeinde. Demeyer betonte:
"Es kann nicht sein, dass externe Konflikte in unsere Stadt importiert werden."
Anwohner berichteten von einem lauten Knall, der sie aus dem Schlaf riss. Ein Bewohner schilderte:
"Direkt gegenüber der Synagoge explodierte etwas, und alle meine Fensterscheiben wurden zerstört."
Die Polizei richtete einen Sicherheitsperimeter ein. Die Anti-Terror-Abteilung der Föderalen Justizpolizei Lüttich ermittelt. Außerdem ist das SEDEE (Service d’Enlèvement et de Destruction d’Engins Explosifs) auf dem Weg, um die Explosion fachgerecht zu untersuchen. Weiße Schutzwände wurden aufgestellt, um den Tatort abzuschirmen.

Zwischen dem Anschlag auf eine Synagoge in Belgien und der Explosion nahe der US‑Botschaft in Oslo kann man angesichts der weltweiten Spannungen um den Iran‑Konflikt keine einfache Parallele ausschließen.
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