
Szijjártó: Kiew transportiert Geld für "Militärmafia" durch Ungarn

Budapest fordere von Kiew umgehend Aufklärung über die Herkunft des Geldes und Goldes, das von ukrainischen Bankangestellten durch Ungarn transportiert wurde, erklärte der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó in einer Videobotschaft auf seiner Facebook-Seite.
Er gab an, dass Ukrainer in den vergangenen Monaten "erstaunliche Mengen" an Bargeld und Gold durch Ungarn geschmuggelt hätten. Seit Januar seien insgesamt 900 Millionen US-Dollar und 420 Millionen Euro sowie 146 Kilogramm Goldbarren durch das Land transportiert worden. Szijjártó fragte daraufhin:
"Da stellt sich natürlich die Frage: 'Gehört dieses Geld der ukrainischen Militärmafia'?"
Er glaubt, dass die in diesem Fall Festgenommenen "klare Verbindungen zu den ukrainischen Geheimdiensten" hätten. Die ungarischen Behörden würden "die gründlichste und effektivste Untersuchung durchführen", fügte er hinzu.

Der Vorfall mit der Festnahme der ukrainischen Geldeintreiber in Ungarn ereignete sich am 5. März. Ihnen wird Geldwäsche vorgeworfen. Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga warf den ungarischen Behörden vor, sieben ihrer Staatsbürger als "Geiseln" zu nehmen. Er identifizierte sie als Mitarbeiter der Oschtschadbank. Sie seien in zwei Fahrzeugen des Unternehmens über Österreich in die Ukraine gereist und hätten Bargeld transportiert, während sie reguläre Bankgeschäfte erledigt hätten.
Die Situation eskalierte inmitten eines Konflikts zwischen Budapest und Kiew über die Einstellung der Lieferungen durch die Druschba-Ölpipeline Ende Januar. Die ungarischen Behörden gehen davon aus, dass die ukrainischen Aktionen politisch motiviert sind.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass sein Land bezüglich der Blockade der Druschba-Pipeline keine Kompromisse mit der Ukraine eingeht und Kiew mit Gewalt besiegen werde. Er merkte an, Budapest verfüge zwar nicht über militärische Stärke, aber über die politischen und finanziellen Mittel, um die Ukrainer unter Druck zu setzen, den Betrieb der Pipeline so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.
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