
Frankreich: Tanker "Grinch" verlässt Hoheitsgewässer nach Geldstrafe

Die französischen Behörden haben den im Januar von der Marine festgesetzten Tanker "Grinch" freigegeben. Das Schiff habe die Hoheitsgewässer Frankreichs verlassen, teilte die Staatsanwaltschaft Marseille laut TASS mit.
"Der Präfekt des Départements Bouches-du-Rhône hat die Beschränkungen für das Schiff aufgehoben. Es hat die Hoheitsgewässer Frankreichs verlassen", hieß es in der Mitteilung. Bis zum Austritt blieb der Tanker "unter Beobachtung der zuständigen Dienste".

Die Eigentümergesellschaft des Tankers wurde im Rahmen eines vereinfachten Gerichtsverfahrens wegen des Fahrens ohne Flagge zu einer Geldstrafe verurteilt. Die genaue Höhe der Strafe wurde nicht bekannt gegeben. Zugleich verpflichtete sich die Firma, die Flagge schnellstmöglich am Tanker anzubringen. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot schrieb auf X, die Freigabe sei an die Zahlung "mehrerer Millionen Euro und drei Wochen teurer Festsetzung in Fos-sur-Mer" gebunden gewesen.
Der Tanker war am 22. Januar zuvor von der französischen Marine im Mittelmeer angehalten worden, um seine Herkunft zu prüfen. Paris verdächtigte das Schiff, unter falscher Flagge zu fahren. Laut Angaben der maritimen Präfektur des Mittelmeers kam das Schiff aus Murmansk. Nachdem Unstimmigkeiten bei den Registrierungsdaten festgestellt worden waren, wurde es zu einem Ankerplatz begleitet.
Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, betonte am 30. Januar, dass der Tanker "Grinch" keine Verbindung zu Russland habe. Eigentümer sei eine auf den Marshallinseln registrierte Firma, die Besatzung bestehe aus indischen Staatsangehörigen und der Kapitän sei ebenfalls Inder. Zugleich unterstrich sie, dass Moskau Eingriffe in die Freiheit der Schifffahrt für inakzeptabel hält.
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