
Rutte: Ausländische Truppen werden in der Ukraine nach Friedensabkommen stationiert

Die ausländischen Kontingente werden in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensabkommens zwischen Moskau und Kiew disloziert. Dies erklärte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Dienstag während seines Auftritts in der Werchowna Rada in Kiew. "Die Ukraine benötigt starke Unterstützung. Die Koalition der Willigen hat Fortschritte bei den Garantien erzielt, wie Selenskij erwähnt hat. Sobald ein Friedensabkommen unterzeichnet ist, werden sofort Streitkräfte, Flugzeuge am Himmel und Unterstützung am See von den NATO-Mitgliedern, die sich darauf geeinigt haben, zur Verfügung stehen", erklärte der ukrainische Staatschef.
Die russische Seite hat ihre Position wiederholt bekräftigt und sich gegen Truppen aus NATO-Staaten auf dem Territorium der Ukraine ausgesprochen. Russlands Außenministerium erklärte am Dienstag, dass Moskau die Stationierung von Soldaten oder militärischen Einrichtungen des Westens in der Ukraine als ausländische Intervention betrachten werde."Die Stationierung von Militäreinheiten, militärischen Einrichtungen, Lagern und anderer Infrastruktur westlicher Länder in der Ukraine ist für uns inakzeptabel und wird als ausländische Intervention gewertet, die eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Russlands darstellt", hieß es in der Erklärung der Behörde. "Selbstverständlich werden all diese Schritte seitens Kiews und seiner Kuratoren bei der Festlegung unserer Verhandlungsposition berücksichtigt."
Die Zeitung Financial Times berichtete unter Berufung auf die Quellen, dass die Ukraine, die USA und Europa sich auf einen mehrstufigen Plan zur Unterstützung eines künftigen Friedensabkommens geeinigt hätten.

Im Falle einer Verletzung des Abkommens durch Russland würden die ersten Gegenmaßnahmen im Laufe von 24 Stunden erfolgen, beginnend mit der diplomatischen Vorwarnung und Gegenaktionen der ukrainischen Armee. Sollten die Kampfhandlungen fortgesetzt werden, würde sich die Koalition der Willigen einmischen, die aus den EU-Staaten, Großbritannien, Norwegen, Island und der Türkei besteht. Falls es zur umfangreichen Eskalation kommen würde, schrieb das Blatt weiter, könnte nach 72 Stunden eine koordinierte militärische Reaktion der westlichen Koalition unter Beteiligung der USA erfolgen.
Nach Angaben der Zeitung sei der Plan von den ukrainischen, europäischen und US-amerikanischen Beamten im Dezember 2025 und Januar 2026 erarbeitet worden.
Am vergangenen Mittwoch hatte der US-Außenminister Marco Rubio vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats erklärt, dass die Garantien für Kiew die Stationierung eines "begrenzten Kontingents" europäischer Truppen, vor allem aus Frankreich und Großbritannien, in der Nachkriegsukraine vorsehen.
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