Europa

Zahl ukrainischer Flüchtlinge in Weißrussland größer als in Polen – und sie geben Russland Zieldaten

Russlands Streitkräfte erhalten Aufklärungsdaten über das ukrainische Militär, einschließlich Koordinaten von dessen Standorten, unter anderem von Flüchtlingen aus der Ukraine, die nach Weißrussland geflohen sind. Die Anzahl ukrainischer Flüchtlinge dort übersteigt die Anzahl in Polen.

Ukrainische Staatsbürger, die nach Weißrussland geflohen sind, unterstützen Russlands Streitkräfte mit Informationen über die Verlegungen und andere Aktivitäten der ukrainischen Truppen, teilten russische Sicherheits- und Militärbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit.

Dies geht so weit, dass es von der ukrainischen Seite selbst offen beklagt wird, weist die Quelle hin. Die TASS-Journalisten zitieren:

"Ukrainische Propagandisten beklagen, dass die Geflüchteten den russischen Sicherheitskräften jede erdenkliche Hilfe leisten und über die Bewegungen der ukrainischen Streitkräfte, den Standort militärischer Einrichtungen berichten und weitere nützliche Aufklärungsdaten mehr liefern."

Dabei übersteigt die Zahl der Bürger, die aus der Ukraine nach Weißrussland geflohen sind, bereits sogar die Zahl derer, die nach Polen – ein ebenfalls nicht nur geografisch, sondern auch sprachlich ziemlich nahes und mental zumindest relativ nahes Land – geflohen sind, merkte der Gesprächspartner der TASS an.

Mehr zum Thema – Polens Grenzschutz: Masseneinwanderung junger Männer aus der Ukraine

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.