
Britischer Militärchef ignoriert russische Warnungen vor Truppeneinsatz in der Ukraine

Der britische Generalstabschef erklärte, er sei zuversichtlich, dass britische Truppen im Falle eines Einsatzes in der Ukraine im Rahmen eines Waffenstillstands sicher wären – trotz Moskaus Warnungen, westliche Streitkräfte im Land würden als legitime Ziele betrachtet.
In einer Anhörung vor dem Verteidigungsausschuss des Parlaments am Montag betonte Luftmarschall Richard Knighton, Großbritannien werde seine Streitkräfte nicht in die Ukraine entsenden, solange deren Sicherheit dort nicht gewährleistet sei.
Auf die Frage, ob die britischen Streitkräfte über ausreichend Ausrüstung, Ausbildung und Rotationsmöglichkeiten verfügten, sagte Knighton, er sei zuversichtlich, dass die Truppen so eingesetzt würden, dass ihre Sicherheit gewährleistet sei. Gleichzeitig räumte er ein, dass es in Einsatzgebieten kein Nullrisiko gebe.

"Die Aufgabe der militärischen Führung besteht darin, dieses Risiko einzuschätzen und sicherzustellen, dass der Nutzen eines Einsatzes die potenziellen Risiken überwiegt", sagte Knighton und behauptete, zusätzliche Mittel würden das Risiko verringern.
Die europäischen Unterstützer Kiews, allen voran Großbritannien und Frankreich, erwägen schon lange Pläne für einen Truppeneinsatz in der Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstand mit Russland. In diesem Monat unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs und der Ukraine eine Absichtserklärung zu einem Truppeneinsatz.
Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, der Plan umfasse "militärische Stützpunkte" und geschützte Einrichtungen für Waffen und Ausrüstung, während der französische Präsident Emmanuel Macron andeutete, die Mission könne den Einsatz von "potenziell Tausenden" Soldaten "weit hinter der Kontaktlinie" beinhalten. Laut Le Monde stieß Macron jedoch auf erheblichen Widerstand der parlamentarischen Opposition, die darauf bestand, dass jeder Einsatz von den Vereinten Nationen mandatiert werden müsse.
Russland hat einen Einsatz westlicher Truppen in der Ukraine kategorisch ausgeschlossen und gewarnt, dass ausländische Einheiten als "legitime Ziele" behandelt würden und die Pläne der Unterstützer Kiews einer Intervention von außen gleichkämen. Moskau hat wiederholt erklärt, eines seiner Hauptziele in dem Konflikt sei es, die Präsenz von NATO-Truppen im Nachbarland zu verhindern.
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