Europa

F-16 in Polen abgestürzt (Video)

Im Internet kursierendes Videomaterial zeigt den Absturz eines Düsenjägers vom Typ F-16 der polnischen Streitkräfte. Der Pilot übte Kunstflugfiguren für eine in Polen anstehende Luftfahrtschau und schätzte wohl die Flughöhe falsch ein.

Bei den Vorbereitungen für eine Flugschau in Polen ist am Donnerstag ein Kampfjet vom Typ F-16 abgestürzt. Polens Regierungssprecher Adam Szlapka gab gegenüber Journalisten bekannt:

"Eine F-16 stürzte während einer Probe für eine Flugschau in Radom ab. Der Pilot überlebte nicht."

Amateurvideos vom Absturz der in den USA gefertigten Maschine kursieren in den sozialen Netzwerken. Die Aufnahmen zeigen, wie sich der Kampfjet mit hoher Geschwindigkeit dem Boden nähert und dann aufschlägt. Eine gewaltige Explosion erschüttert die umliegende Landschaft.

Der Pilot war dabei, eine Kunstflugfigur – eine Schleife – zu vollführen und schätzte allem Anschein nach seine Flughöhe falsch ein. Für eine Rettung mittels Schleudersitz hatte er keine Zeit mehr.

Offiziell wurde noch keine Absturzursache bekanntgegeben. Ein Vertreter der Alioth-Stiftung und ehemaliger Kommandant des 32. Taktischen Flugstützpunkts in Polen hält einen Pilotenfehler, wie auch das Videomaterial nahelegt, für höchstwahrscheinlich. Gegenüber dem Radiosender RMF FM erklärte er:

"Natürlich wird die Untersuchungskommission für Flugunfälle den Vorfall hinsichtlich etwaiger Mängel der Technik untersuchen. Doch nach dem, was wir in dem Video sehen, wird es wahrscheinlich als menschliches Versagen eingestuft werden."

Derweil mutmaßen polnische Medien zu den Absturzursachen. Der Pilot habe nach Erkennen seiner zu niedrigen Flughöhe die Nase der Maschine zu plötzlich hochgezogen, was in der Fachsprache "überziehen" genannt wird, somit den Anströmwinkel überhöht und einen Strömungsabriss verursacht. Dadurch sei die Auftriebskraft drastisch gefallen und die Maschine aus der zu niedrigen Flughöhe zu Boden gegangen.

Am Steuer saß der 35-jährige Maciej "Slab" Krakowian, ein erfahrener Militärpilot und Flugausbilder. 

Die für den 30. und 31. August in Radom geplante Internationale Luftfahrtschau wurde aufgrund des Vorfalls abgesagt. Sie ist die größte Veranstaltung ihrer Art in Polen und eine der führenden in Europa. In diesem Jahr hätten dort mehr als 150 Flugzeuge aus 20 Ländern gezeigt und vorgeführt werden sollen.

Mehr zum ThemaUkraine meldet Verlust weiterer F-16 – wahrscheinlich im Einsatz gegen Drohnen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.