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Propaganda: Kiew gibt im Donbass durch ukrainische Rakete getötete Zivilisten als eigene Opfer aus

Ukrainische Propaganda fälscht weiterhin Nachrichten. Das ukrainische Außenministerium postete auf seinem offiziellen Twitter-Account Bilder von Opfern des Beschusses durch das ukrainische Militär in Donezk und gab sie als Bürger des Landes aus.
Propaganda: Kiew gibt im Donbass durch ukrainische Rakete getötete Zivilisten als eigene Opfer ausQuelle: Sputnik © MAXIM BLINOW

Am Montag, den 14. März, haben die ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf das Zentrum von Donezk durchgeführt und hierbei eine Totschka-U-Rakete mit international geächteter Streumunition gegen Zivilisten eingesetzt. Die Luftverteidigungskräfte der Volksrepublik Donezk konnten das Geschoss zwar abfangen und in der Luft teilweise zerstören, aber es war nicht möglich, Opfer unter Zivilisten zu verhindern. Mehr als 20 Menschen, darunter Kinder, wurden getötet.

Erst Tage später, am Freitag, beschloss das ukrainische Außenministerium, auf das Kriegsverbrechen hinzuweisen – und zwar mit einem besonderen Maß an Zynismus. Das Ministerium veröffentlichte Aufnahmen des Angriffs in den sozialen Medien. Das Foto zeigt die Opfer des Raketenangriffs und die Nachricht wird von einer Bildunterschrift begleitet:

"Sie können die Sprache nicht verstehen, aber der Kummer in ihren Gesichtern ist für alle sichtbar."

Es ist wichtig festzuhalten, dass in der offiziellen Reaktion des ukrainischen Außenministeriums kein einziges Wort über die Verantwortung der Kiewer Führung und der ukrainischen Streitkräfte für dieses Kriegsverbrechen zu finden ist.

Rosemary DiCarlo, die UN-Untergeneralsekretärin für politische Angelegenheiten, sagte während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, dass der Raketenangriff auf Donezk vom 14. März untersucht werden müsse.

Sie wies darauf hin, dass das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte über Tote unter der Zivilbevölkerung in der Ukraine berichtet hat, auch in den von den Volksrepubliken Lugansk und Donezk kontrollierten Gebieten. Mitarbeiter der Vereinten Nationen, so DiCarlo weiter, würden die Sachlage des Vorfalls vom 14. März aufmerksam verfolgen. Berichten zufolge seien mehr als 20 Menschen durch eine Totschka-U-Rakete, die möglicherweise eine Streubombe trug, getötet worden. DiCarlo sagte:

"Alle Vorfälle dieser Art müssen gründlich untersucht werden."

Am Donnerstagabend feuerten die ukrainischen Streitkräfte außerdem drei Totschka-U-Raketen auf das von russischen Truppen befreite Melitopol ab. Dies berichtete Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der militärisch-zivilen Verwaltung der Oblast Saporoschskaja. Auf Telegram veröffentlichte Rogow ein Video, das den Start einer ballistischen Rakete vom Typ Totschka-U zeigen soll. Er schrieb:

"Eine Rakete wurde vom Flugabwehrsystem abgeschossen, wobei ein Splitter eine Hochdruckgasleitung durchbrochen hat. Die zweite Rakete wurde vom Luftabwehrsystem abgelenkt und schlug außerhalb eines Wohngebiets ein."

Später berichtete Rogow, dass im Laufe des Abends ein dritter Totschka-U-Angriff auf Melitopol erfolgt sei.

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