Europa

Schweden: Mehr als 18.000 Menschen demonstrieren in Stockholm gegen Corona-Impfpass

Auch in Schweden, das im Vergleich zu anderen Ländern kaum Einschränkungen in der Corona-Krise hinnehmen musste, kam es am Sonnabend zu Demonstrationen gegen Corona-Impfpässe. Mehr als 18.000 Menschen demonstrierten in Stockholm gegen die Beschränkungen.
Schweden: Mehr als 18.000 Menschen demonstrieren in Stockholm gegen Corona-ImpfpassQuelle: www.globallookpress.com © Fredrik Persson/Tt

In Schweden galten während der Corona-Krise im Vergleich zu anderen Ländern wesentlich weniger Einschränkungen, doch die Aussicht auf die Ausweitung von Corona-Impfzertifikaten treibt die Leute auch in Schweden auf die Straße: In Stockholm und Göteborg gab es heute mehrere Demonstrationen gegen Impfzertifikate und Beschränkungen.

Mehr als 18.000 Menschen hatten sich für die Demonstration in Stockholm angemeldet. Der hinter der Veranstaltung stehenden Organisation Frihetsrörelsen (auf Deutsch: Freiheitsbewegung) wurde eine Demonstrationserlaubnis erteilt.

Die polizeiliche Erlaubnis galt allerdings nur für 3.000 Personen. Die Polizei griff jedoch nicht ein, da "in der aktuellen Situation jedenfalls nicht gegen die Genehmigung verstoßen haben", so Per Fahlström, Sprecher der Polizei in der Region Stockholm.

Die Demonstranten versammelten sich auf Stockholmer Platz Norrmalmstorg, um ihrer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, und gingen dann weiter in Richtung Sergels torg. Der Protestzug skandierte "Ja till frihet, nej till vaccinpass" ("Ja zur Freiheit, Nein zum Impfpass"). Wie Fahlström am Machmittag bekannt gab, verlief die Demonstration weitestgehend friedlich, bisher habe es keine Unruhen gegeben.

Mehr zum Thema - Schweden: 14 Prozent lehnen Impfpass ab

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team